Um Zeugnisse der Renaissance in Regensburg zu finden, bedarf es der gezielten Spurensuche. Das populäre Klischee vom "Gänsemarsch der Stile", nach dem die Renaissance auf Romanik und Gotik folgt, um dann ihrerseits von Manierismus und Barock abgelöst zu werden, wandelt sich im 16. und frühen 17. Jahrhundert zum Bild eines stilistischen Nebeneinanders.
Dies ist freilich keine spezifisch regensburgische Erscheinung, aber in einer konfessionell geteilten und von so unterschiedlichen Herrschaftssphären geprägten Stadt wie dem frühneuzeitlichen Regensburg reflektiert die stilistische Prägung eines Gebäudes oder enes Kunstwerks nicht selten auch religiöse oder politische Gesinnung.
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Vendeur : Verlag + Antiquariat Nikolai Löwenkamp, Wenzenbach, Allemagne
4°, 25 x 25 cm, kartoniert. Etat : Sehr gut. 240 Seiten, zahlreiche Abbildungen; Einband mit minimalen Gebrauchspuren, sonst tadellos. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 900. N° de réf. du vendeur 42098
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