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9783937717517: Autopsie: Roman

Synopsis

In seinem letzten Roman "Autopsie" untersucht Viktor Paskow die Wechselwirkung von künstlerischer Kreativität und Erotik.
Protagonist ist, wie so oft in seinem Werk, ein Musiker, der Jazzsaxophonist Charlie, der sein Talent verliert. Auf der Suche nach dem "absoluten Ton" findet Charlie zwar das adäquate "Instrument", eine Frau namens Ina. Aber die sexuelle Erfüllung hat ihren Preis. Charlies - hauptsächlich, aber nicht ausschließlich erotische - Odyssee führt uns durch die Kulturlandschaften Berlins und Sofias, im weiteren Kontext auch durch die gegenwärtige Kultur Europas. Das Leitmotiv wird vom Autor mit Improvisationen und Variationen angereichert, Musik und Sprache sind nie weit voneinander entfernt. Und auch eines seiner Hauptanliegen tönt durch, dass Bulgarien nur dann seinen Platz in Europa findet, wenn es seine spezifische Kultur bewahrt.

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Revue de presse

Viktor Paskowhat mit "Autopsie" einen modernen Künstlerroman geschrieben. Der Saxofonist Charlie, der sein Talent irgendwo zwischen Sofia und Berlin verlor, sinnt über die Rolleder bulgarischen Kultur in Europa nach. Und muss sich die Frage stellen, die schon die Berliner Band Britta formulierte: "Ist das noch Boheme oder schon Unterschicht?" (Mathias Schnitzler, Berliner Zeitung)

Viktor Paskow galt als das kosmopolitische Enfant terrible der bulgarischen Literatur. Der studierte Musiker lebte in der DDR, in Westberlin und zuletzt als Kulturattaché Bulgariens in Bern. Mit «Autopsie» (im Original: «Autopsie einer Liebe») hat er, nach mehreren anderen Büchern, einen fulminanten Künstler- und Liebesroman geschrieben. Besonders beeindruckend ist nicht nur der Plot, sondern die Sprache Viktor Paskows. Sie ist hochmusikalisch, sein Leitmotiv spielt der Autor immer wieder mit herrlichen Variationen und erstaunlichen Improvisationen durch. Das ganze Buch ist wie eine brillante Jam-Session, wie ein wunderbares Klarinettenkonzert voller Überraschungen. Und wie Musik und Sprache sich in diesem Buch auf erstaunliche Weise literarisch ergänzen, so spürt der Leser auch in sehr subtilen Passagen die Gemeinsamkeiten der Kulturen, die sich im Leben und in der Kunst darstellen. (Günter Nawe, Glarean Magazin)

Autopsie ist eine jazzige Milieustudie und gleichzeitig eine Studie Paskows über seine Landsleute... Aber gut erzählt ist sie: letzlich höchst musikalisch im Tonfall, mit sehr viel Jazzmusik in Worten und Bildern. (Carina Prange, Jazzpodium)

Présentation de l'éditeur

In seinem letzten Roman "Autopsie" untersucht Viktor Paskow die Wechselwirkung von künstlerischer Kreativität und Erotik.
Protagonist ist, wie so oft in seinem Werk, ein Musiker, der Jazzsaxophonist Charlie, der sein Talent verliert. Auf der Suche nach dem "absoluten Ton" findet Charlie zwar das adäquate "Instrument", eine Frau namens Ina. Aber die sexuelle Erfüllung hat ihren Preis. Charlies - hauptsächlich, aber nicht ausschließlich erotische - Odyssee führt uns durch die Kulturlandschaften Berlins und Sofias, im weiteren Kontext auch durch die gegenwärtige Kultur Europas. Das Leitmotiv wird vom Autor mit Improvisationen und Variationen angereichert, Musik und Sprache sind nie weit voneinander entfernt. Und auch eines seiner Hauptanliegen tönt durch, dass Bulgarien nur dann seinen Platz in Europa findet, wenn es seine spezifische Kultur bewahrt.

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