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Wer war Karl May? - Couverture rigide

 
9783941087101: Wer war Karl May?

Synopsis

Wahrscheinlich kein deutscher Autor ist so viel gelesen worden wie Karl May, und bis heute gehört er zu den beliebtesten Jugendschriftstellern. Nina Schindler zeichnet für jedes Kind verständlich nach, wie Karl May zum Schreiben kam und was das Geheimnis seines Erfolgs war. Er stammte aus ärmlichsten Verhältnissen und war voller Ideen. Als guter Schüler konnte er sich zum Hilfslehrer hocharbeiten, aber das war immer noch ein armseliger Beruf. Karl wollte höher hinaus, er wollte die Welt in ihrer ganzen Schönheit erleben dürfen. Die kleinen Betrügereien, zu denen er sich hinreißen ließ, waren allerdings nicht der richtige Weg. Im Gegenteil, sie brachten ihm lange Jahre Gefängnis ein. Doch Karl ließ sich nicht unterkriegen, er träumte von fremden Ländern und einem abenteuerlichen Leben und merkte, dass er davon schreiben konnte und dass die Leute ganz gebannt lasen, was er schrieb. Er wurde Schriftsteller, und zwar ein erfolgreicher. Vielleicht deshalb so erfolgreich, weil er selbst nicht mehr recht unterscheiden konnte, was er wirklich und was er nur in der Phantasie erlebt hatte. Jedenfalls wollte er dazwischen nicht unterscheiden: Er selbst war Old Shatterhand, und er selbst war Kara Ben Nemsi! Es gab Leute, die ihm das nicht abnahmen und ihm weiter das Leben schwer machten, aber für Millionen junger Leser war er ein Held. Und das tat ihm gut, nach allem, was er erlebt hatte.

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Présentation de l'éditeur

Wahrscheinlich kein deutscher Autor ist so viel gelesen worden wie Karl May, und bis heute gehört er zu den beliebtesten Jugendschriftstellern. Nina Schindler zeichnet für jedes Kind verständlich nach, wie Karl May zum Schreiben kam und was das Geheimnis seines Erfolgs war. Er stammte aus ärmlichsten Verhältnissen und war voller Ideen. Als guter Schüler konnte er sich zum Hilfslehrer hocharbeiten, aber das war immer noch ein armseliger Beruf. Karl wollte höher hinaus, er wollte die Welt in ihrer ganzen Schönheit erleben dürfen. Die kleinen Betrügereien, zu denen er sich hinreißen ließ, waren allerdings nicht der richtige Weg. Im Gegenteil, sie brachten ihm lange Jahre Gefängnis ein. Doch Karl ließ sich nicht unterkriegen, er träumte von fremden Ländern und einem abenteuerlichen Leben und merkte, dass er davon schreiben konnte und dass die Leute ganz gebannt lasen, was er schrieb. Er wurde Schriftsteller, und zwar ein erfolgreicher. Vielleicht deshalb so erfolgreich, weil er selbst nicht mehr recht unterscheiden konnte, was er wirklich und was er nur in der Phantasie erlebt hatte. Jedenfalls wollte er dazwischen nicht unterscheiden: Er selbst war Old Shatterhand, und er selbst war Kara Ben Nemsi! Es gab Leute, die ihm das nicht abnahmen und ihm weiter das Leben schwer machten, aber für Millionen junger Leser war er ein Held. Und das tat ihm gut, nach allem, was er erlebt hatte.

Revue de presse

Nina Schindler berichtet erfreulich leichtfüßig vom »Leben und Streben« des begabten Karl aus dürftigsten Verhältnissen (...) Die Autorin skizziert sein pazifistisches Menschenbild ohne liebedienerischen Augenaufschlag, schildert die Schmäh- und Prozesslawine, die May auf dem Zenit seines Ruhms überrollte und fast zerstörte. Auch die Rezeptionsgeschichte in der Nazizeit und der DDR wird vernünftig dargestellt. (Harald Eggebrecht, Süddeutsche Zeitung)

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