Max Lindow war einer der wichtigsten plattdeutschen Schriftsteller in uckermärkischer Mundart. Er schrieb historische Dramen und Gegenwartsstücke und gründete 1912 mit Gleichgesinnten den Plattdeutschen Verein „Unner´n Widenbom“ um die plattdeutsche Sprache zu pflegen. Ab 1923 schrieb er außerdem regelmäßig für die Sonntagsbeilage im „Uckermärkischen Kurier“, später auch für das „Templiner Kreisblatt“ und die „Angermünder Zeitung“.
Dieser schön gestaltete Band vereint eine wunderbare Sammlung Lindow’scher Sternstunden. Die Reime und Sprüche wurden sorgfältig von Dr. Annegret Lindow, Tochter von Max Lindow, ausgewählt und aus dem Niederdeutschen ins Hochdeutsche übertragen. Sie zeigen seinen feinen Humor, seine Liebe zur Natur und zu den Menschen und lesen sich so frisch, als wären sie für heute geschrieben. Die Illustrationen von Ulrike Dahlke unterstreichen Max Lindows humorvolle Sprüche.
Ausgewählt und ins Hochdeutsche übertragen von Dr. Annegret Lindow, Tochter von Max Lindow. Illustriert von Ulrike Dahlke. Herausgegeben von Dr. Annegret Lindow
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Max Lindow, geboren 1875 in Fahrenwalde, war ein plattdeutscher Schriftsteller, der in uckermärkischer Mundart schrieb. 26 Jahre lang haben Max Lindows allwöchentlich unter „Plattdütsch Eck“ im Uckermärkischen Kurier veröffentlichten Gedichte und Geschichten Freude, Lachen und Entspannung in die Familien gebracht. Seine Verse wurden gesungen, seine Bühnenstücke aufgeführt, und der 1912 gegründete plattdeutsche Verein „Unner´n Wiedenboom“, dessen Vorsitzender er bis 1945 war, erfreute sich großer Beliebtheit. Max Lindows niederdeutsche Bücher „Bi uns to Hus“ und „Afsied van d´ Stroot“ erreichten einen breiten, interessierten Leserkreis. Obwohl das niederdeutsche Schaffen Max Lindows größte Leistung, haben auch seine hochdeutsch geschriebenen Gedichte, Jugend- und Kinderbücher über den Kreis der engeren Heimat hinaus Verbreitung und Anerkennung erfahren. Max Lindow verstarb 1950 in Dargezin.
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