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Taschenbuch. Etat : Neu. Neuware -Mit der FMP entstand Ende der 1960er-Jahre in Westberlin eine der bedeutendsten künstlerischen Kooperativen des europäischen Free Jazz. Die ausgehend von kollektiven Bestrebungen führender Exponenten der westdeutschen Jazz-Avantgarde (wie Peter Brötzmann, Alexander von Schlippenbach, Manfred Schoof oder Peter Kowald) gegründete FMP war nicht nur Label, sondern ein Gesamtkosmos aus Festivals, Veranstaltungsreihen, Workshops, Einzelkonzerten und Tonträgerproduktion - sowie soziales Experiment künstlerischer Selbstbestimmung jenseits etablierter Strukturen und Brennpunkt für die Präsentation, Realisation und Vermittlung freier und improvisierter Musik. Hierbei setzte die FMP weltweite Maßstäbe (wie bspw. mit dem Berliner Arbeitsaufenthalt des US-amerikanischen Pianisten Cecil Taylor 1988 und der Produktion der 11-CDs-Box Cecil Taylor in Berlin '88) und etablierte ausgehend von der westeuropäischen Szene ein sich kontinuierlich diversifizierendes, weltweites soziales und musikalisches Netzwerk. Die von der FMP bedingten künstlerisch-musikalischen Prozesse wie auch ihre Produktionen begründen ihren Ruf, einen der wichtigsten Beiträge zur zeitgenössischen Musik geleistet zu haben.Thomas Hartmann legt mit Free Music Production (FMP) revisited die erste umfassende Aufarbeitung dieser Geschichte vor. Die akribische Rekonstruktion der Entstehung, Struktur und Genese der FMP mittels eines an Bruno Latour orientierten Praxisbegriffs basiert auf einer kritischen reflexiv-kontextuellen Oral History-Forschung mit den damaligen FMP-Verantwortlichen und intendiert eine Innenperspektive der Kooperative. So zeigt sich im Gegensatz zum Scheitern anderer Kooperativen, wie aus den künstlerischen, ökonomischen und kulturpolitischen Dynamiken ein eigenständiges Modell ästhetischer und sozialer Praxis hervorging und macht das Buch zu einem Referenzwerk für alle, die sich für Fragen künstlerischer Selbstorganisation, experimentelle Musik und die Verknüpfung von Kulturpolitik und Musik interessieren.Ein ausführlicher Sachteil ergänzt die präzise historische Analyse, deren innovative Verbindung verschiedener Spezialdiskurse (sozialwissenschaftliche Praxistheorie, New Jazz Studies, Jazzforschung zur Geschichte des Jazz in Deutschland) eine Perspektive auf die Avantgarde in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts eröffnet, die in dieser Form neu ist. Darüber hinaus befreit das Buch das verklärte Kultobjekt FMP von der Wiederholung dominanter Narrative und legt ein Modell künstlerisch-kulturellen Handelns frei, das weit über den Jazz hinausweist. 560 pp. Deutsch. N° de réf. du vendeur 9783955934200
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Taschenbuch. Etat : Neu. Neuware -Mit der FMP entstand Ende der 1960er-Jahre in Westberlin eine der bedeutendsten künstlerischen Kooperativen des europäischen Free Jazz. Die ausgehend von kollektiven Bestrebungen führender Exponenten der westdeutschen Jazz-Avantgarde (wie Peter Brötzmann, Alexander von Schlippenbach, Manfred Schoof oder Peter Kowald) gegründete FMP war nicht nur Label, sondern ein Gesamtkosmos aus Festivals, Veranstaltungsreihen, Workshops, Einzelkonzerten und Tonträgerproduktion - sowie soziales Experiment künstlerischer Selbstbestimmung jenseits etablierter Strukturen und Brennpunkt für die Präsentation, Realisation und Vermittlung freier und improvisierter Musik. Hierbei setzte die FMP weltweite Maßstäbe (wie bspw. mit dem Berliner Arbeitsaufenthalt des US-amerikanischen Pianisten Cecil Taylor 1988 und der Produktion der 11-CDs-Box Cecil Taylor in Berlin '88) und etablierte ausgehend von der westeuropäischen Szene ein sich kontinuierlich diversifizierendes, weltweites soziales und musikalisches Netzwerk. Die von der FMP bedingten künstlerisch-musikalischen Prozesse wie auch ihre Produktionen begründen ihren Ruf, einen der wichtigsten Beiträge zur zeitgenössischen Musik geleistet zu haben.Thomas Hartmann legt mit Free Music Production (FMP) revisited die erste umfassende Aufarbeitung dieser Geschichte vor. Die akribische Rekonstruktion der Entstehung, Struktur und Genese der FMP mittels eines an Bruno Latour orientierten Praxisbegriffs basiert auf einer kritischen reflexiv-kontextuellen Oral History-Forschung mit den damaligen FMP-Verantwortlichen und intendiert eine Innenperspektive der Kooperative. So zeigt sich im Gegensatz zum Scheitern anderer Kooperativen, wie aus den künstlerischen, ökonomischen und kulturpolitischen Dynamiken ein eigenständiges Modell ästhetischer und sozialer Praxis hervorging und macht das Buch zu einem Referenzwerk für alle, die sich für Fragen künstlerischer Selbstorganisation, experimentelle Musik und die Verknüpfung von Kulturpolitik und Musik interessieren.Ein ausführlicher Sachteil ergänzt die präzise historische Analyse, deren innovative Verbindung verschiedener Spezialdiskurse (sozialwissenschaftliche Praxistheorie, New Jazz Studies, Jazzforschung zur Geschichte des Jazz in Deutschland) eine Perspektive auf die Avantgarde in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts eröffnet, die in dieser Form neu ist. Darüber hinaus befreit das Buch das verklärte Kultobjekt FMP von der Wiederholung dominanter Narrative und legt ein Modell künstlerisch-kulturellen Handelns frei, das weit über den Jazz hinausweist. 560 pp. Deutsch. N° de réf. du vendeur 9783955934200
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Taschenbuch. Etat : Neu. Neuware -Mit der FMP entstand Ende der 1960er-Jahre in Westberlin eine der bedeutendsten künstlerischen Kooperativen des europäischen Free Jazz. Die ausgehend von kollektiven Bestrebungen führender Exponenten der westdeutschen Jazz-Avantgarde (wie Peter Brötzmann, Alexander von Schlippenbach, Manfred Schoof oder Peter Kowald) gegründete FMP war nicht nur Label, sondern ein Gesamtkosmos aus Festivals, Veranstaltungsreihen, Workshops, Einzelkonzerten und Tonträgerproduktion - sowie soziales Experiment künstlerischer Selbstbestimmung jenseits etablierter Strukturen und Brennpunkt für die Präsentation, Realisation und Vermittlung freier und improvisierter Musik. Hierbei setzte die FMP weltweite Maßstäbe (wie bspw. mit dem Berliner Arbeitsaufenthalt des US-amerikanischen Pianisten Cecil Taylor 1988 und der Produktion der 11-CDs-Box Cecil Taylor in Berlin '88) und etablierte ausgehend von der westeuropäischen Szene ein sich kontinuierlich diversifizierendes, weltweites soziales und musikalisches Netzwerk. Die von der FMP bedingten künstlerisch-musikalischen Prozesse wie auch ihre Produktionen begründen ihren Ruf, einen der wichtigsten Beiträge zur zeitgenössischen Musik geleistet zu haben.Thomas Hartmann legt mit Free Music Production (FMP) revisited die erste umfassende Aufarbeitung dieser Geschichte vor. Die akribische Rekonstruktion der Entstehung, Struktur und Genese der FMP mittels eines an Bruno Latour orientierten Praxisbegriffs basiert auf einer kritischen reflexiv-kontextuellen Oral History-Forschung mit den damaligen FMP-Verantwortlichen und intendiert eine Innenperspektive der Kooperative. So zeigt sich im Gegensatz zum Scheitern anderer Kooperativen, wie aus den künstlerischen, ökonomischen und kulturpolitischen Dynamiken ein eigenständiges Modell ästhetischer und sozialer Praxis hervorging und macht das Buch zu einem Referenzwerk für alle, die sich für Fragen künstlerischer Selbstorganisation, experimentelle Musik und die Verknüpfung von Kulturpolitik und Musik interessieren.Ein ausführlicher Sachteil ergänzt die präzise historische Analyse, deren innovative Verbindung verschiedener Spezialdiskurse (sozialwissenschaftliche Praxistheorie, New Jazz Studies, Jazzforschung zur Geschichte des Jazz in Deutschland) eine Perspektive auf die Avantgarde in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts eröffnet, die in dieser Form neu ist. Darüber hinaus befreit das Buch das verklärte Kultobjekt FMP von der Wiederholung dominanter Narrative und legt ein Modell künstlerisch-kulturellen Handelns frei, das weit über den Jazz hinausweist. N° de réf. du vendeur 9783955934200
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Vendeur : Revaluation Books, Exeter, Royaume-Uni
Paperback. Etat : Brand New. 560 pages. German language. 6.30x1.65x9.29 inches. In Stock. N° de réf. du vendeur __3955934209
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