Im März 1982 verabschiedete die Volkskammer der DDR ein Gesetz, das die Einbeziehung von Frauen in die allgemeine Wehrpflicht vorsah. Sieben Frauen Bärbel Bohley, Irena Kukutz, Katja Havemann, Karin Teichert, Bettina Rathenow, Almut Ilsen und Ulrike Poppe formulierten eine Eingabe und schickten diese, unterschrieben von ca. 130 weiteren Frauen aus Berlin und Halle (Saale), im Oktober 1982 an Partei- und Staatschef Erich Honecker. Die Aktion gilt als Gründungsakt der »Frauen für den Frieden«.
Nach mehr als 35 Jahren halten 18 ehemalige Mitglieder der Oppositionsgruppe eine lebendige Rückschau auf gemeinsame Aktivitäten und individuelle Schlüsselerlebnisse. Sie erzählen von Aktionen und Diskussionen, über grenzüberschreitende Kontakte und ihre Konflikte mit der Stasi. Und sie resümieren, wie sich die Zeit bis 1989 auf ihre Biografien auswirkte, als sie Dinge wagten und taten, die sie noch kurze Zeit zuvor für unmöglich gehalten hatten.
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Almut Ilsen: Jahrgang 1950, lebt in Berlin, Chemikerin und Fotografin, von 1976 bis 2016 Fachreferentin für Naturwissenschaften in der Staatsbibliothek Berlin Ost und später West, 1982 Mitbegründerin und Mitglied der Ost-Berliner Oppositionsgruppe »Frauen für den Frieden«. Dr. Ruth Leiserowitz: Jahrgang 1958, Bibliotheks- und Verlagsangestellte, Übersetzerin, Historikerin, war seit 1982 Mitglied der Ost-Berliner Oppositionsgruppe »Frauen für den Frieden«. 1990 bis 1996 Studium der Geschichte und Polonistik in Berlin und Vilnius, 1996 bis 1999 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Thomas-Mann-Kulturzentrum Nida (Litauen), 1997 Promotion, 1997 bis 2000 Lektorin der Robert-Bosch-Stiftung am Institut für Westlitauische und Preußische Geschichte der Universität Klaipeda, seit 1996 Lehrbeauftragte an der Universität Klaipeda, seit 2001 Forschungsprojekte an der Humboldt-Universität und der Freien Universität Berlin, 2007 Habilitation, seit 2009 stellvertretende Direktorin des Deutschen Historischen Instituts Warschau, 2015 Ernennung zur außerplanmäßigen Professorin an der Humboldt-Universität zu Berlin. Zahlreiche Veröffentlichungen zur osteuropäischen Geschichte.
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Taschenbuch. Etat : Neu. Neuware -Im März 1982 verabschiedete die Volkskammer der DDR ein Gesetz, das die Einbeziehung von Frauen in die allgemeine Wehrpflicht ermöglichte. Sieben Frauen - Bärbel Bohley, Irena Kukutz, Katja Havemann, Karin Teichert, Bettina Rathenow, Almut Ilsen und Ulrike Poppe - formulierten eine Eingabe, die insgesamt ca. 130 weitere Frauen aus Berlin und Halle (Saale) unterschrieben. Im Oktober 1982 schickten sie diese an Partei- und Staatschef Erich Honecker. Die Aktion gilt als Gründungsakt der »Frauen für den Frieden« in Ost-Berlin, eine der am längsten existierenden Oppositionsgruppen in der DDR.Nach mehr als 35 Jahren halten 18 ehemalige »Friedensfrauen« eine lebendige Rückschau auf gemeinsame Aktivitäten und persönliche Schlüsselerlebnisse, wobei auch die entsprechenden Stasi-Akten einbezogen werden. Viele bislang unveröffentlichte Fotos, eine Chronik und Dokumente ergänzen die Darstellung. 304 pp. Deutsch. N° de réf. du vendeur 9783962890650
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Taschenbuch. Etat : Neu. Neuware -Im März 1982 verabschiedete die Volkskammer der DDR ein Gesetz, das die Einbeziehung von Frauen in die allgemeine Wehrpflicht ermöglichte. Sieben Frauen - Bärbel Bohley, Irena Kukutz, Katja Havemann, Karin Teichert, Bettina Rathenow, Almut Ilsen und Ulrike Poppe - formulierten eine Eingabe, die insgesamt ca. 130 weitere Frauen aus Berlin und Halle (Saale) unterschrieben. Im Oktober 1982 schickten sie diese an Partei- und Staatschef Erich Honecker. Die Aktion gilt als Gründungsakt der »Frauen für den Frieden« in Ost-Berlin, eine der am längsten existierenden Oppositionsgruppen in der DDR.Nach mehr als 35 Jahren halten 18 ehemalige »Friedensfrauen« eine lebendige Rückschau auf gemeinsame Aktivitäten und persönliche Schlüsselerlebnisse, wobei auch die entsprechenden Stasi-Akten einbezogen werden. Viele bislang unveröffentlichte Fotos, eine Chronik und Dokumente ergänzen die Darstellung. 304 pp. Deutsch. N° de réf. du vendeur 9783962890650
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Taschenbuch. Etat : Neu. Neuware - Im März 1982 verabschiedete die Volkskammer der DDR ein Gesetz, das die Einbeziehung von Frauen in die allgemeine Wehrpflicht ermöglichte. Sieben Frauen - Bärbel Bohley, Irena Kukutz, Katja Havemann, Karin Teichert, Bettina Rathenow, Almut Ilsen und Ulrike Poppe - formulierten eine Eingabe, die insgesamt ca. 130 weitere Frauen aus Berlin und Halle (Saale) unterschrieben. Im Oktober 1982 schickten sie diese an Partei- und Staatschef Erich Honecker. Die Aktion gilt als Gründungsakt der »Frauen für den Frieden« in Ost-Berlin, eine der am längsten existierenden Oppositionsgruppen in der DDR.Nach mehr als 35 Jahren halten 18 ehemalige »Friedensfrauen« eine lebendige Rückschau auf gemeinsame Aktivitäten und persönliche Schlüsselerlebnisse, wobei auch die entsprechenden Stasi-Akten einbezogen werden. Viele bislang unveröffentlichte Fotos, eine Chronik und Dokumente ergänzen die Darstellung. N° de réf. du vendeur 9783962890650
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Taschenbuch. Etat : Neu. Seid doch laut! | Die Frauen für den Frieden in Ost-Berlin | Almut Ilsen (u. a.) | Taschenbuch | Großformatiges Paperback. Klappenbroschur | 304 S. | Deutsch | 2019 | Ch. Links Verlag | EAN 9783962890650 | Verantwortliche Person für die EU: Aufbau Verlage GmbH & Co. KG, Prinzenstr. 85, 10969 Berlin, produktsicherheit[at]aufbau-verlage[dot]de | Anbieter: preigu. N° de réf. du vendeur 116541693
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paperback. Etat : Sehr gut. 304 Seiten; 9783962890650.2 Gewicht in Gramm: 500. N° de réf. du vendeur 1343290
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