Der Sentenzenkommentar des Durandus von St. Pourçain nimmt, was seine Originalität und seine Bedeutung für die philosophische und theologische Mediävistik angeht, eine herausragende Stellung unter den Sentenzenkommentaren des 14. Jahrhunderts ein. Zum einen ist er ein einzigartiges Dokument für die Debatten vor allem innerhalb des Dominikanerordens um die Bedeutung des Thomas von Aquin und die Verbindlichkeit seiner Lehrmeinungen für den Orden. Zum anderen steht der Sentenzenkommentar des Durandus für die wachsende Bedeutung, die dieses Genre am Ende des 13. und zu Beginn des 14. Jahrhunderts wiedererlangt. Von einem Pflichtstück am Beginn der akademischen Karriere wie etwa bei Thomas von Aquin wird der Sentenzenkommentar nun zu einer wichtigen Schriftgattung eines Magisters der Theologie, die ihn seine ganze akademische Karriere über begleitet.
Buch IV, Distinktionen 26-42
Die Distinktionen 26-42 des vierten Buches enthalten die Ehelehre des Durandus. Der Dominikanertheologe behandelt hier eine Fülle von Themen, darunter den Ehekonsens als konstitutiven Akt der Ehe, die Marienehe, die Ehegüterlehre und damit verbunden die Sittlichkeit des ehelichen Aktes sowie schließlich das breite Feld der Ehehindernisse (impedimenta matrimonii). Theologiegeschichtlich besonders beachtenswert sind seine Ausführungen zur Sakramentalität der Ehe und insbesondere zur Polygamie. Durandus bietet hier eine Sonderlehre, die nicht nur von Thomas von Aquin, sondern von der gesamten zeitgenössischen theologischen communisdoctrinaabweicht. Der Ehetraktat des durandischen Sentenzenkommentars ist in drei Redaktionen überliefert, von denen die erste und zweite Redaktion hier erstmals in kritischer Edition vorgelegt werden.
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Der Sentenzenkommentar des Durandus von St. Pourçain nimmt, was seine Originalität und seine Bedeutung für die philosophische und theologische Mediävistik angeht, eine herausragende Stellung unter den Sentenzenkommentaren des 14. Jahrhunderts ein. Zum einen ist er ein einzigartiges Dokument für die Debatten vor allem innerhalb des Dominikanerordens um die Bedeutung des Thomas von Aquin und die Verbindlichkeit seiner Lehrmeinungen für den Orden. Zum anderen steht der Sentenzenkommentar des Durandus für die wachsende Bedeutung, die dieses Genre am Ende des 13. und zu Beginn des 14. Jahrhunderts wiedererlangt. Von einem Pflichtstück am Beginn der akademischen Karriere wie etwa bei Thomas von Aquin wird der Sentenzenkommentar nun zu einer wichtigen Schriftgattung eines Magisters der Theologie, die ihn seine ganze akademische Karriere über begleitet.
Buch IV, Distinktionen 26-42
Die Distinktionen 26-42 des vierten Buches enthalten die Ehelehre des Durandus. Der Dominikanertheologe behandelt hier eine Fülle von Themen, darunter den Ehekonsens als konstitutiven Akt der Ehe, die Marienehe, die Ehegüterlehre und damit verbunden die Sittlichkeit des ehelichen Aktes sowie schließlich das breite Feld der Ehehindernisse impedimenta matrimonii. Theologiegeschichtlich besonders beachtenswert sind seine Ausführungen zur Sakramentalität der Ehe und insbesondere zur Polygamie. Durandus bietet hier eine Sonderlehre, die nicht nur von Thomas von Aquin, sondern von der gesamten zeitgenössischen theologischen communis doctrina abweicht. Der Ehetraktat des durandischen Sentenzenkommentars ist in drei Redaktionen überliefert, von denen die erste und zweite Redaktion hier erstmals in kritischer Edition vorgelegt werden.
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Hardcover. Etat : new. Hardcover. Der Sentenzenkommentar des Durandus von St. Pourcain nimmt, was seine Originalitaet und seine Bedeutung fuer die philosophische und theologische Mediaevistik angeht, eine herausragende Stellung unter den Sentenzenkommentaren des 14. Jahrhunderts ein. Zum einen ist er ein einzigartiges Dokument fuer die Debatten vor allem innerhalb des Dominikanerordens um die Bedeutung des Thomas von Aquin und die Verbindlichkeit seiner Lehrmeinungen fuer den Orden. Zum anderen steht der Sentenzenkommentar des Durandus fuer die wachsende Bedeutung, die dieses Genre am Ende des 13. und zu Beginn des 14. Jahrhunderts wiedererlangt. Von einem Pflichtstueck am Beginn der akademischen Karriere wie etwa bei Thomas von Aquin wird der Sentenzenkommentar nun zu einer wichtigen Schriftgattung eines Magisters der Theologie, die ihn seine ganze akademische Karriere ueber begleitet. Buch IV, Distinktionen 26-42 Die Distinktionen 26-42 des vierten Buches enthalten die Ehelehre des Durandus. Der Dominikanertheologe behandelt hier eine Fuelle von Themen, darunter den Ehekonsens als konstitutiven Akt der Ehe, die Marienehe, die Ehegueterlehre und damit verbunden die Sittlichkeit des ehelichen Aktes sowie schliesslich das breite Feld der Ehehindernisse (impedimenta matrimonii). Theologiegeschichtlich besonders beachtenswert sind seine Ausfuehrungen zur Sakramentalitaet der Ehe und insbesondere zur Polygamie. Durandus bietet hier eine Sonderlehre, die nicht nur von Thomas von Aquin, sondern von der gesamten zeitgenoessischen theologischen communis doctrina abweicht. Der Ehetraktat des durandischen Sentenzenkommentars ist in drei Redaktionen ueberliefert, von denen die erste und zweite Redaktion hier erstmals in kritischer Edition vorgelegt werden. Distinctions 26-42 of the fourth book contain the marriage doctrine of Durandus. The Dominican theologian treats here a wealth of topics, including the marriage consensus as a constitutive act of marriage, the marriage of Mary, the doctrine of marital property and, connected with it, the morality of the marital act, and finally the b Shipping may be from multiple locations in the US or from the UK, depending on stock availability. N° de réf. du vendeur 9789042947405
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Hardcover. Etat : new. Hardcover. Der Sentenzenkommentar des Durandus von St. Pourcain nimmt, was seine Originalitaet und seine Bedeutung fuer die philosophische und theologische Mediaevistik angeht, eine herausragende Stellung unter den Sentenzenkommentaren des 14. Jahrhunderts ein. Zum einen ist er ein einzigartiges Dokument fuer die Debatten vor allem innerhalb des Dominikanerordens um die Bedeutung des Thomas von Aquin und die Verbindlichkeit seiner Lehrmeinungen fuer den Orden. Zum anderen steht der Sentenzenkommentar des Durandus fuer die wachsende Bedeutung, die dieses Genre am Ende des 13. und zu Beginn des 14. Jahrhunderts wiedererlangt. Von einem Pflichtstueck am Beginn der akademischen Karriere wie etwa bei Thomas von Aquin wird der Sentenzenkommentar nun zu einer wichtigen Schriftgattung eines Magisters der Theologie, die ihn seine ganze akademische Karriere ueber begleitet. Buch IV, Distinktionen 26-42 Die Distinktionen 26-42 des vierten Buches enthalten die Ehelehre des Durandus. Der Dominikanertheologe behandelt hier eine Fuelle von Themen, darunter den Ehekonsens als konstitutiven Akt der Ehe, die Marienehe, die Ehegueterlehre und damit verbunden die Sittlichkeit des ehelichen Aktes sowie schliesslich das breite Feld der Ehehindernisse (impedimenta matrimonii). Theologiegeschichtlich besonders beachtenswert sind seine Ausfuehrungen zur Sakramentalitaet der Ehe und insbesondere zur Polygamie. Durandus bietet hier eine Sonderlehre, die nicht nur von Thomas von Aquin, sondern von der gesamten zeitgenoessischen theologischen communis doctrina abweicht. Der Ehetraktat des durandischen Sentenzenkommentars ist in drei Redaktionen ueberliefert, von denen die erste und zweite Redaktion hier erstmals in kritischer Edition vorgelegt werden. Distinctions 26-42 of the fourth book contain the marriage doctrine of Durandus. The Dominican theologian treats here a wealth of topics, including the marriage consensus as a constitutive act of marriage, the marriage of Mary, the doctrine of marital property and, connected with it, the morality of the marital act, and finally the b Shipping may be from our Sydney, NSW warehouse or from our UK or US warehouse, depending on stock availability. N° de réf. du vendeur 9789042947405
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