Arthur Willner (1881 - 1959) studierte Klavier und Komposition in Leipzig und München, war dann zunächst stellvertretender Direktor des Stern'schen Konservatoriums zu Berlin, später Lehrer am Neuen Wiener Konservatorium, bis er 1938 nach England emigrierte. Sein kompositorisches Schaffen ist umfangreich, zahlreiche seiner Werke wurden von so bedeutenden Interpreten wie Henri Marteau und Carl Flesch uraufgeführt. Dennoch sind viele seiner Werke bis heute unveröffentlicht. Die vorliegende Sonate für Flöte allein ist Willners einziges Flötenstück. Sie nimmt in der Flötenliteratur der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts eine wichtige Position ein zwischen der Sonata (Appasionata) fis-Moll von Sigfrid Karg-Elert aus dem Jahre 1917, welche ebenfalls bei Zimmermann erschienen ist, und den Acht Stücken von Paul Hindemith von 1927. Instrumentation: flute op. 34
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