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ZURÜCK ZU „WOHLSTAND FÜR ALLE“ IN DEUTSCHLAND: Wie man das Ruder jetzt rumreißt - Couverture souple

Ludwig Von Mises Institut Deutschland E. V.; Bagus, Philipp; Dürr, David; Mueller, Antony P.; Polleit, Thorsten; Ring, Stephan; Tiedtke, Andreas; Maske, Jens

 
9798249978754: ZURÜCK ZU „WOHLSTAND FÜR ALLE“ IN DEUTSCHLAND: Wie man das Ruder jetzt rumreißt

Synopsis

Die wirtschaftliche Lage der Bundesrepublik Deutschland ist höchst besorgniserregend: Die Wirtschaftsleistung stagniert seit etwa acht Jahren, die Energiekosten sind drastisch angestiegen, die Steuer- und Abgabenlast ist erdrückend, das Land verliert Schlüsselindustrien, Firmen wandern ab oder schließen, die Arbeitslosigkeit steigt, die Gesellschaft überaltert, die Geburtenraten sind extrem niedrig, die Sozialsysteme entpuppen sich als marode, die Staatsfinanzen laufen aus dem Ruder, werden unbezahlbar.

Wir sehen die Gründe dafür nicht etwa in der Marktwirtschaft angelegt, sondern vielmehr in der heimischen Politik, die von einer interventionistischen, neosozialistischen Geisteshaltung getragen wird, durch die Deutschland im wahrsten Sinne des Wortes ruiniert wird. Ein Umlenken, vor allem auch ein Umdenken, ist jetzt dringend erforderlich, sonst droht den Deutschen das Schicksal, zu einem Armenhaus Europas zu werden.

Und nicht nur das: Die bürgerlichen und unternehmerischen Freiheiten werden, wenn der gegenwärtige, seit Jahr und Tag andauernde Kurs nicht grundlegend geändert wird, unweigerlich immer stärker und immer weitreichender unter die Räder kommen: Der ohnehin schon vollends ausgewucherte Staatsapparat wird (noch) tyrannisch(er), wenn den gegenwärtigen Entwicklungen nicht sofort Einhalt geboten wird, sie wieder zurückgeschraubt werden.

Dabei kann die Dringlichkeit für Reformen gar nicht hoch genug veranschlagt werden: Je länger es dauert, die notwendigen Reformen anzugehen, das Ruder herumzureißen, desto größer werden auch die Schäden; und desto schwieriger wird es, wirtschaftlich aufzuholen in einer Welt, in der der internationale Wettbewerb um Kapital und Talente sich zusehends intensiviert. Deutschlands Reformkurs, damit er erfolgreich sein kann, ist längst zu einem Wettlauf mit der Zeit geworden.

Um Deutschland wieder auf Wachstumskurs zurückzubringen, um den materiellen Wohlstand der Menschen zu verbessern, ist eine konsequente Abkehr von interventionistischen, etatistischen Ideen und Politiken erforderlich, notwendig ist eine Hinwendung zu den Ideen der Freiheit, zu der Schaffung und Bewahrung freier Märkte, zu der Einsicht, dass Freiheit und Wohlstand nur zu erreichen und zu bewahren sind, wenn wir den Staat von seinem Thron herunterholen.

In diesem Beitrag haben wir für vier Bereiche der Gesellschaft Reformüberlegungen angestellt: (1.) die öffentliche Meinung, (2.) die Bildung, (3.) das Geld- und Finanzwesen und (4.) die rechtliche Organisation. Die aus unserer Sicht wichtigsten Reformfelder sind im Einzelnen:

Kulturkampf erfolgreich führen — die Freiheit wiedergewinnen, verteidigen.
Bildung privatisieren — den Staat aus der Bildung heraushalten.
Geld entstaatlichen — einen freien Markt für Geld möglich machen.
Recht renaturieren — Gesetze müssen nicht gegeben werden, Gesetze gibt es.
Wirtschaft deregulieren — den Paragraphendschungel auslichten.
Wirklichen Föderalismus umsetzen — Recht „von unten nach oben“.

Wir erblicken in eben diesen Reformfeldern den Schlüssel für alle weiteren gewaltigen Probleme, die es zu lösen gilt; wir sehen in unseren Reformvorschlägen eine conditio sine qua non für den gesamten Reformerfolg.

Unsere Hoffnung ist, dass die von uns vorgebrachten Überlegungen und Problemlösungen von einer möglichst breiten Öffentlichkeit zur Kenntnis genommen werden, zu einer offenen und engagierten Diskussion ermuntern und letztlich dazu verhelfen, im Kampf der Ideen den Sieg davonzutragen: Den Geist der Unfreiheit, des wirtschaftlichen Niedergangs zurückzudrängen, den Ideen der Freiheit und der Prosperität in Deutschland zum Durchbruch zu verhelfen. Denn nur so kann und wird es „Wohlstand für alle“ geben; also auf dem Weg, den schon Ludwig Erhard (1897 – 1977) den Deutschen zu ebnen versuchte.

Philipp Bagus David Dürr Antony P. Mueller Thorsten Polleit Stephan Ring Andreas Tiedtke

Februar 2026

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