Doktor Pascal. Roman. Aus dem Französischen von Rosa Schapire. Originaltitel: (Le docteur Pascal 1893), Erläuterunmgen zum Stammbaum der Rougon-Macquart. - (=Knaur 2005 : Bücher der Welt).

Zola, Emile:

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Langue : allemand

Edité par München ; Zürich : Droemer Knaur Verlag, 1982

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272 Seiten. 18 cm. Umschlaggestaltung: Rambow, Lienemeyer, van de Sand. Guter Zustand. Mit diesem Roman schloss Emile Zola (1840 - 1902) seinen zwanzigbändigen Romanzyklus über die 'schreckliche Familie' Rougon-Macquart ab. Ausdrücklich wollte der Autor das Buch als Resümee der Reihe verstanden wissen. Im Zentrum der Handlung steht ein ungleiches Paar: der 60-jährige, aber jung gebliebene Arzt Pascal Rougon und seine erst 24-jährigeNichte Clotilde, die bei ihm aufgewachsen ist. Rougon ist ein strenger Rationalist, Clotilde hingegen unbeirrt gläubig. Erst durch die Geburt des gemeinsamen Sohnes, der nach dem Tod des Vaters zur Welt kommt, gelangt Clotilde zu einer von der weiblichen Erfahrung der Schwangerschaft geprägten, gleichwohl rationalistischen Weltsicht. - Émile Zola (* 2. April 1840 in Paris; 29. September 1902 in Paris) war ein französischer Schriftsteller und Journalist. Zola gilt als einer der großen französischen Romanciers des 19. Jahrhunderts und als Leitfigur und Begründer der gesamteuropäischen literarischen Strömung des Naturalismus. Zugleich war er ein sehr aktiver Journalist, der sich auf einer gemäßigt linken Position am politischen Leben beteiligte. Sein Artikel J'accuse ! (Ich klage an !) anlässlich der Dreyfus-Affäre war ein wichtiges Element bei der schließlichen Rehabilitierung des fälschlich wegen Landesverrats verurteilten Offiziers Alfred Dreyfus. Jugend und literarische Anfänge: Émile Zola wurde in Paris als Sohn des italienisch-österreichischen Eisenbahningenieurs Francesco Zola (eigtl. Zolla) geboren, der sich in Frankreich niedergelassen hatte, nachdem aus Geldmangel sein Projekt einer Pferdeeisenbahn Linz-Gmunden gescheitert war. Seine Mutter, Émilie Aurélie Aubert (18191880), war Französin. Zola wuchs in Aix-en-Provence auf, wo sein Vater ab 1843 ein Kanalprojekt leitete, aber schon 1847 starb. In Aix war Zola mit dem späteren großen Maler Paul Cézanne und dem späteren Bildhauer Philippe Solari befreundet. Seine letzten Schuljahre verbrachte er wieder in Paris, wohin seine Mutter schon vor ihm zurückgekehrt war. Nachdem er 1859 durch das Baccalauréat gefallen war, nahm er verschiedene Arbeiten an. So war er beispielsweise längere Zeit Werbeleiter beim Verlag Hachette und betätigte sich schriftstellerisch in allen Genres, auch als Lyriker. Sein Durchbruch wurde 1867 der Roman Thérèse Raquin, der eine spannende Handlung um die zur Ehebrecherin und Mörderin werdende Titelheldin mit einer ungeschönten Schilderung des Pariser Kleinbürgertums verbindet. Das Vorwort zur zweiten Auflage 1868, in dem Zola sich gegen seine gutbürgerlichen Kritiker und ihren Vorwurf der Geschmacklosigkeit verteidigt, wurde zum Manifest der jungen naturalistischen Schule, zu deren Oberhaupt Zola nach und nach avancierte. Der Romancier: Ab 1869 (bis 1893) konzipierte er, nach dem Vorbild von Honoré de Balzac, die meisten seiner Romane als Teile eines Zyklus mit dem Titel Les Rougon-Macquart. Histoire naturelle et sociale d'une famille sous le Second Empire/Die R.-M. Die Natur- und Sozialgeschichte einer Familie im Zweiten Kaiserreich. Die insgesamt 20 Romane sollten eine Art positivistisch begründeter Familiengeschichte sein, nämlich des der Bourgeoisie zuzuordnenden Rougon-Zweiges und des der Unterschicht angehörenden Macquart-Zweiges. Hierbei sollten die durch Verwandtschaft miteinander verbundenen einzelnen Figuren als durch ihre Erbanlagen (z. B. den Hang zum Alkoholismus), ihr Milieu (Bourgeoisie oder Unterschicht) und die historischen Umstände (die sozio-ökonomischen Verhältnisse des Zweiten Kaiserreichs, 185270) völlig determiniert vorgestellt werden. Glücklicherweise wirken sie dank Zolas schriftstellerischem Temperament menschlich und lebendig genug, um auf den Leser nicht wie bloße Marionetten und Demonstrationsobjekte zu wirken. Das erzählerische Werk Zolas ist, ähnlich wie das der Goncourts, eine Fundgrube für Sozialhistoriker. Allerdings sind die vom Autor geschilderten Verhältnisse naturgemäß eher die der 70e.…

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Détails bibliographiques

Titre
Doktor Pascal. Roman. Aus dem Französischen von Rosa Schapire. Originaltitel: (Le docteur Pascal 1893), Erläuterunmgen zum Stammbaum der Rougon-Macquart. - (=Knaur 2005 : Bücher der Welt).
Auteur
Zola, Emile:
Éditeur
München ; Zürich : Droemer Knaur Verlag
Année de publication
1982
État de l'article
Gut
Reliure
Taschenbuch. Kartoniert.
Langue
allemand
ISBN à 10 chiffres
342602005X
ISBN à 13 chiffres
9783426020050
Édition
Erste Auflage dieser Ausgabe.
Poids de l'article
180 grammes
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