Geniewahn: Hitler und die Kunst. Cet article n’est pas disponible.
Langue : allemand
Edité par Bohlau Verlag Gmbh U Co Kg, 2009
- Livre relié
- Occasion

Vendeur : medimops, Berlin, Allemagnemedimops
Vendeur avec une évaluation de 5 étoiles
Vendeur AbeBooks depuis 10 mai 2010
Indisponible
Livre relié
Etat: Occasion - Assez bon
EUR 30,07
A propos de cet article
Gut/Very good: Buch bzw. Schutzumschlag mit wenigen Gebrauchsspuren an Einband, Schutzumschlag oder Seiten. / Describes a book or dust jacket that does show some signs of wear on either the binding, dust jacket or pages.
N° de réf. du vendeur M03205783077-V
- Titre
- Geniewahn: Hitler und die Kunst
- Auteur
- Schwarz, Dr. Birgit
- Éditeur
- Bohlau Verlag Gmbh U Co Kg
- Année de publication
- 2009
- État de l'article
- very good
- Reliure
- Couverture rigide
- Langue
- allemand
- ISBN à 10 chiffres
- 3205783077
- ISBN à 13 chiffres
- 9783205783077
Présentation de l'éditeur
Zu den folgenreichsten Eigenschaften Hitlers gehörte, dass er sich für ein Genie hielt. Übernommen hatte er die Genievorstellung bereits in seiner Jugend aus Künstlerbiographien des 19. Jahrhunderts. Nach seiner Ablehnung an der Wiener Akademie verinnerlichte er sie im Konzept des verkannten Künstlers. Das romantische Geniekonzept, das sich längst ideologisiert und mit nationalistischen, rassistischen und antisemitischen Inhalten aufgeladen hatte, bildete die Basis seiner Weltanschauung und Selbstkonzeption als Führer , Künstler-Politiker und Stratege.
Künstlertum und Geniewahn erzeugten auch die Notwendigkeit der ständigen Selbstbestätigung und Selbstdarstellung als Kunstfreund und Mäzen und bildeten damit die Grundlage für die Kulturbesessenheit des Dritten Reiches. War die Architektur das Medium des NS-Staates, so dienten historische Gemälde Hitlers persönlicher Imagepflege. Erstmalig werden die Gemäldekollektionen in Hitlers Wohnungen und diversen Residenzen vorgestellt und ihre Bedeutung rekonstruiert, die die Hauptwerke für den Diktator hatten.
Seinen Abgang aus der Geschichte plante Hitler als Kunstsammler und Stifter einer Gemäldegalerie. Kriege , so äußerte er 1942, kommen und vergehen, was bleibt, sind einzig die Werke der Kultur. Aus dem Galerieprojekt bezog er psychische Energien, die den Zweiten Weltkrieg verlängerten und Millionen Leben kosteten.
Künstlertum und Geniewahn erzeugten auch die Notwendigkeit der ständigen Selbstbestätigung und Selbstdarstellung als Kunstfreund und Mäzen und bildeten damit die Grundlage für die Kulturbesessenheit des Dritten Reiches. War die Architektur das Medium des NS-Staates, so dienten historische Gemälde Hitlers persönlicher Imagepflege. Erstmalig werden die Gemäldekollektionen in Hitlers Wohnungen und diversen Residenzen vorgestellt und ihre Bedeutung rekonstruiert, die die Hauptwerke für den Diktator hatten.
Seinen Abgang aus der Geschichte plante Hitler als Kunstsammler und Stifter einer Gemäldegalerie. Kriege , so äußerte er 1942, kommen und vergehen, was bleibt, sind einzig die Werke der Kultur. Aus dem Galerieprojekt bezog er psychische Energien, die den Zweiten Weltkrieg verlängerten und Millionen Leben kosteten.
« A propos de ce titre » peut appartenir à une autre édition de cet ouvrage.