Lucianus. Tomus Prior. I. und II. in einem Band.

Langue : grec

Edité par Lipsiae: F. A. Brockhaus, 1853

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VII, 463 + 464 p. Der Einband ist berieben, sehr vereinzelte Bleistift-Anstreichungen, die Seiten sind leicht stockfleckig, ansonsten ein gutes und sauberes Exemplar. Tegumentum teritur, paucissimae sunt notae plumbeae, paginae leviter sunt vulpes, secus exemplum bonum et nitidum. - PRAEFATIO EDITORIS. Luciani quae feruntur opuscula, varia illa longeque inter se diversa, neque ullo codice omnia comprehenduntur, et alio in aliis ordine collocantur, commoda quidem aut perspicua ratione nusquam distribuuntur. quae temeritas cum festivissimi scriptoris aestimationi officeret, nec satis explorate quid dignum eo quid indignum esset iudicari sineret, postquam animum ad edendum appuli, nihil habui antiquius quam ut eam investigarem continuationem seriemque libel- lorum, qua alius ex alio nexus et omnes inter se apti colligatique viderentur. multa igitur periclitatus tandem ad hanc deveni dis- positionem, quae quid a proximarum editionum consuetudine differat tabula declarat infra posita -- (Wikipedia:) Lukian von Samosata (altgriechisch Lukianós hó Samosateús, lateinisch Lucianus Samosatensis; * um 120 in Samosata; vor 180 oder um 200 wahrscheinlich in Alexandria) ist der bedeutendste Satiriker der griechischen Antike. Seine Geburtsstadt Samosata am Oberlauf des Euphrat war vor Lukians Lebzeiten die Hauptstadt des Königreichs Kommagene gewesen und dann in die römische Provinz Syria eingegliedert worden; ihre Ruinen liegen heute nahe der Stadt Samsat in der heutigen Südosttürkei. Lukian selbst bezeichnete sich daher als Syrer, was aber nach damaligem Verständnis nicht bedeutete, dass er nicht zugleich auch Grieche und Römer gewesen wäre: Lukian (Lucianus) war ein verbreiteter römischer Name. Einer gründlich hellenisierten Familie ostsyrischer Abstammung angehörend, ging Lukian anfangs in die Lehre bei seinem Onkel mütterlicherseits, einem erfolgreichen Bildhauer. Dies gab er aber kurze Zeit später auf, um sich in Ionien (Westkleinasien) in griechischer Literatur und Rhetorik unterweisen zu lassen. Danach verdiente er sich seinen Lebensunterhalt vermutlich als Gerichtsredner, später dann wohl als freier Schriftsteller. Er bereiste in seinem Leben mehrmals die Mittelmeerwelt (Athen, wo er längere Zeit lebte, Olympia, Rom und Gallien, wo er einer Lehrtätigkeit nachging). Seine Muttersprache war Griechisch, doch beherrschte er auch etwas Latein. Im höheren Alter nahm er einen Posten beim römischen Statthalter Ägyptens (praefectus Aegypti) in Alexandria an, wo er mutmaßlich auch verstarb, während er nach anderen Berichten in Athen gestorben sein soll. Seine Hauptschaffenszeit und letzten Lebensjahre fielen in die Regierungszeit des römischen Kaisers Mark Aurel (161-180), dessen Tod er noch erlebt haben muss, da er die postume Vergöttlichung dieses Herrschers erwähnt. Ob er noch unter Commodus (180-192) und Septimius Severus (193-211) wirkte, ist umstritten, da eindeutige Hinweise fehlen. Lukian war ein ungemein produktiver Autor. Es werden 80 Werke unter seinem Namen aufgeführt, etwa 70 davon gelten als echt. Sie dienen zugleich als Hauptquelle für sein Leben. Lukian schrieb, wie es in der Zweiten Sophistik üblich war, durchweg attisches Griechisch, wie es im 5. und 4. Jahrhundert v. Chr. gebräuchlich gewesen war (Attizismus), und nicht die Koine seiner Zeit. Anfangs verfasste er Dialoge, die vom Alltagsleben handelten. Darin wurden gesellschaftliche, philosophische und theologische Themen behandelt, bei denen auch Lukians grundsätzliche Religionskritik zum Ausdruck kam (Theon dialogoi - Göttergespräche; Nekrikoi dialogoi - Totengespräche). Er geißelte die Verschwendungssucht der Reichen (Timon eh Misanthropos - Timon der Misanthrop; Peri tou parasitou - Der Parasit), beleuchtete die "schlüpfrigen Gewerbe" (Hetairikoi dialogoi - Hetärengespräche) und machte sich über die Dummheit lustig (Pros ton apaideuton kai polla biblia onoumenon - Der ungelehrte Büchernarr). Diese Dialoge sind mit Spott durchsetzt und spiegeln treffend die gesellschaft. …

N° de réf. du vendeur 1251721

Détails bibliographiques

Titre
Lucianus. Tomus Prior. I. und II. in einem Band.
Auteur
Bekker, Immanuel:
Éditeur
Lipsiae: F. A. Brockhaus
Année de publication
1853
État de l'article
Gut
Reliure
Halbleinen der Zeit.
Langue
grec
Poids de l'article
250 grammes
Catalogues du vendeur
Philologie

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