Die 5 wichtigsten Produktmerkmale: - ✅ 96 Seiten umfassender Praxisband mit Theorie- und Praxisteil: Fundierte theoretische Grundlagen zu Mobbing und der nicht-strafende „No Blame Approach" (Unterstützergruppen-Ansatz) mit konkreten Gesprächsleitfäden, sechs ausführlichen Fallbeispielen und sofort einsetzbaren Kopiervorlagen, für Klasse 5 bis 13.
- ✅ Das nicht-strafende Konzept als wirksame Alternative: Statt Schuldzuweisungen und Bestrafung wird Verantwortung an alle Beteiligten übergeben – nicht nur an die Mobber, sondern an die gesamte Gruppe, die fast immer Zeugen und Beteiligte des Mobbings sind.
- ✅ Sechs reale Fallbeispiele aus der Schulpraxis: Daniela (Klasse 8), Alexander (Klasse 8), Barbara (Berufskolleg), Lisa (Klasse 9), Markus (Klasse 7) und Tina (Klasse 10) – inklusive Transkript und Gesprächsverläufe, die die praktische Umsetzung nachvollziehbar machen.
- ✅ Vollständige Gesprächsleitfäden und Kopiervorlagen: Leitfäden und Begleitbögen für das Gespräch mit dem Gemobbten und der Unterstützergruppe, Reflexionsbogen, Mobbing-Fragebogen und Blankovorlagen – alles für die sofortige Umsetzung.
- ✅ Prävention und aktuelle Themen: Cyber-Mobbing, Inklusion und Migration als besondere Handlungsfelder sowie drei verschiedene Präventivmaßnahmen ergänzen den Interventionsansatz um vorbeugene Strategien.
Besonders geeignet für: - ✅ Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter und Schulpsychologen in der Sekundarstufe I und II (Klasse 5–13), die Mobbing wirksam und nachhaltig begegnen möchten, ohne durch Bestrafung die Situation zu verschärfen.
- ✅ Schulen, die den No Blame Approach implementieren möchten – der Band bietet von den Beweggründen über die Erfordernisse bis zum konkreten Umsetzungsfahrplan alles für eine erfolgreiche Einführung.
- ✅ Pädagogische Fachkräfte in der Jugendarbeit, in Vereinen und Jugendeinrichtungen – der Unterstützergruppen-Ansatz ist auch außerhalb der Schule anwendbar und wird für verschiedene Kontexte erläutert.
- ✅ Fortbildungen und pädagogische Tage zum Thema Mobbing – die Verbindung aus Theorie, Fallbeispielen und Praxismaterial bietet eine ideale Grundlage für schulinterne Qualifizierung.
Produktbeschreibung: Was tun, wenn ein Schüler gemobbt wird – und warum scheitern herkömmliche Strafmaßnahmen so oft? Mobbing ist keine gewöhnliche Auseinandersetzung zwischen Kindern und Jugendlichen, sondern eine systematische Form der Gewalt, bei der die Betroffenen oft in Handlungsmechanismen gefangen sind, aus denen sie allein keinen Ausweg finden. Herkömmliche Reaktionen – Strafen, Verweise, Elterngespräche – bekämpfen oft nur die Symptome und verschärfen die Situation im Verborgenen. Dieser
Praxisband mit 96 Seiten stellt einen grundlegend anderen Ansatz vor:
„Mobbing ... die etwas andere Gewalt – No Blame Approach in Schule und Jugendarbeit" bietet mit dem
nicht-strafenden Unterstützergruppen-Ansatz eine wirksame Alternative, die gemobbten und mobbenden Kindern und Jugendlichen einen Ausweg eröffnet – für die
Klassen 5 bis 13.
Das Kernprinzip des
No Blame Approach, der auf den britischen Pädagogen
George Robinson zurückgeht, ist ebenso einfach wie wirkungsvoll: An die Stelle von Schuldzuweisungen tritt die
Übergabe von Verantwortung an alle Beteiligten. Nicht nur die Mobber selbst, sondern alle Gruppenmitglieder werden einbezogen – denn in Mobbingsituationen sind fast immer Mitschülerinnen und Mitschüler als Zeugen oder auf andere Weise beteiligt. Durch die Bildung einer
Unterstützergruppe, die gemeinsam Lösungen entwickelt, wird das Mobbingmuster durchbrochen, ohne dass Scham und Bestrafung die Situation weiter eskalieren lassen.
Der
theoretische Teil beginnt mit einer Vorstellung des Urhebers
George Robinson und seiner Grundidee. Das Kapitel
„Was ist Mobbing?" klärt grundlegende Begriffe:
Herkunft und Bedeutung des Begriffs,
Merkmale in Arbeitsleben und Schule, der entscheidende
Unterschied zwischen aggressivem Handeln und Mobbing sowie die verschiedenen
beteiligten Personen und ihre Rollen.
„Der psycho-soziale Aspekt des Mobbings" beleuchtet die Dynamik aus psychologischer Sicht, und
„Die Bühne" analysiert, wie Mobbing vor einem Publikum stattfindet und welche Rolle die Zuschauer dabei spielen. Das Kapitel
„Typische Mobbing-Opfer?" räumt mit verbreiteten Vorurteilen auf,
„Recht auf Schutz und Fürsorge" ordnet das Thema rechtlich ein, und
„Cyber-Mobbing" behandelt die digitale Dimension, die Mobbing rund um die Uhr und über die Schulmauern hinaus möglich macht.
„Prävention und Reflexion" rundet den theoretischen Überblick ab.
Das Kapitel
„Der Unterstützergruppen-Ansatz" stellt die Methode ausführlich vor.
„Übliche Vorgehensweisen bei Schüler-Fehlverhalten" analysiert, warum herkömmliche Strafansätze bei Mobbing oft versagen.
„Intervention mit dem Unterstützergruppen-Ansatz" beschreibt das Verfahren Schritt für Schritt.
„Das Opfer – Souverän des Prozesses" betont, dass die gemobbte Person im Zentrum steht und die Kontrolle behält.
„Einbettung des Ansatzes" und
„Was ist eine mediative Grundhaltung?" klären die pädagogische Haltung, die für eine erfolgreiche Umsetzung unerlässlich ist.
Der
praktische Teil bildet das Herzstück für die Umsetzung.
„Das Gespräch mit dem Gemobbten" wird in
Planung und Gesprächsverlauf detailliert beschrieben.
„Das Unterstützergruppengespräch" wird in
sechs konkreten Schritten dargestellt – von der Planung bis zum Abschluss. Besonders wertvoll sind die
sechs realen Fallbeispiele:
Daniela (Klasse 8) inklusive vollständigem Transkript,
Alexander (Klasse 8),
Barbara (Berufskolleg),
Lisa (Klasse 9),
Markus (Klasse 7) und
Tina (Klasse 10). Diese Fallbeispiele aus verschiedenen Altersstufen und Schulformen machen die praktische Umsetzung nachvollziehbar und zeigen, wie der Ansatz in unterschiedlichen Situationen funktioniert.
Die Kapitel
„Der Unterstützergruppen-Ansatz in anderen schulischen Feldern" erweitern den Blick auf
Inklusion und
Migration – zwei Kontexte, in denen Mobbingrisiken besonders hoch sind und der nicht-strafende Ansatz besonders wertvolle Dienste leisten kann. Das Kapitel
„Implementierung" bietet einen kompletten Fahrplan für Schulen, die den Ansatz einführen möchten:
Beweggründe,
Erfordernisse und Voraussetzungen sowie
Fazit und Ausblick.
Der umfangreiche
Anhang liefert alle Materialien für die sofortige Umsetzung:
Drei verschiedene Präventivmaßnahmen, eine Übersicht
„Unterschied Streit – Mobbing", das Modell
„Die Bühne", ein
Reflexionsbogen, ein
Mobbing-Fragebogen,
Leitfäden und Begleitbögen für beide Gesprächstypen, eine
Blankovorlage für die Hilfsangebote der Unterstützergruppe und eine
Vorlage für eigene Fallbeispiele.
Das Material eignet sich hervorragend für
Lehrkräfte,
Schulsozialarbeiter,
Schulpsychologen,
pädagogische Fachkräfte in der Jugendarbeit,
Fortbildungen,
pädagogische Tage, die
schulinterne Implementierung sowie als
Grundlage für Präventionskonzepte.
Mobbing wirksam begegnen, ohne zu bestrafen – mit dem No Blame Approach übernehmen alle Beteiligten Verantwortung und finden gemeinsam einen Ausweg!