Urgeschichte der Selbstorganisation. Cet article n’est pas disponible.
Langue : allemand
Edité par Vieweg+Teubner Verlag, 1991
- Livre relié
- Neuf

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A propos de cet article
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N° de réf. du vendeur POD-142379
- Titre
- Urgeschichte der Selbstorganisation
- Auteur
- Paslack, Rainer
- Éditeur
- Vieweg+Teubner Verlag
- Année de publication
- 1991
- État de l'article
- Brand New
- Reliure
- Couverture rigide
- Langue
- allemand
- ISBN à 10 chiffres
- 3528064234
- ISBN à 13 chiffres
- 9783528064235
1 Selbstorganisation als wissenschaftliche Revolution Seit Beginn der 1960er Jahre bahnt sich eine wissenschaftliche Revolution an, die inzwischen unter dem Sammelbegriff Selbstorganisation zu einem gro13angelegten, nahezu aIle Wissenschaftsdisziplinen umfassenden Forschungs- programm ausgereift ist. 1m Mittelpunkt dieses neuen Konzepts steht die Untersuchung der spontanen Entstehung, Hoherentwicklung und Ausdifferenzie- rung von Ordnung in dynamischen Systemen fern ab yom Gleichgewicht. Den Ausgangspunkt bildeten konkrete Forschungsprobleme: Wie entsteht Laserlicht? Wie organisiert sich lebende Materie? Wie entwickelt sich das Wetter? Wie ko-evolvieren verschiedene Lebensformen eines Biotops? Die Antworten, die auf diese und ahnliche Fragen gefunden wurden, gingen freilich iiber das spezielle Frageinteresse hinaus und begriindeten eine vollig neue Sicht der Natur. Aus solchen zunachst unscheinbaren Anfangen innerhalb der Naturwis- senschaften heraus ist es erstaunlich rasch zu einem Paradigmawechsel gekommen, der moglicherweise eine neue kopernikanische Wende fur die Wissenschaft insgesamt einleitet, was unser Verstandnis dynamischer Prozesse in komplexen Systemen anbetrifft. Nach Forschern wie I. Prigogine und H. Haken, die maJ3geblich an der Begriindung der modernen Selbstorganisationsforschung beteiligt waren, gehen wir einer neuen Synthese, einer neuen Naturauffassung entgegen, in deren Zentrum die Vorstellung einer spontan sich selbst organisierenden Welt steht: die klassische Wissenschaft, die den Gegensatz zwischen Mensch und Natur betont habe, verwandele sich dadurch in eine neue Wissenschaft yom Komple- xen, die den Menschen zu einem Dialog mit der Natur (I. Prigogine) befahige; Kommunikation trete an die Stelle von objektivierender Naturbe- herrschung.
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