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312 S. Gutes Exemplar, geringe Gebrauchsspuren, Cover/SU berieben/bestoßen, innen alles in Ordnung; Good copy, light signs of previous use, cover/dust jacket shows some rubbing/wear, interior in good condition. B230908ah50 ISBN: 9783931555238 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 480 Taschenbuch, Maße: 15.6 cm x 2 cm x 22.8 cm. N° de réf. du vendeur 666624
"Wie würden Sie das Internet beschreiben?" "Als die Hölle in bunt, mit Nullen und Einsen. Eine binäre bunte Hölle." Bernd das Brot Bei kaum einem Medium fallen Theorie und Praxis so wenig in eins wie bei Computern und dem Internet. Wir lesen Blogs, auf denen in einer Breite und Tiefe über nischenhafte Popmusik gesprochen wird, wie es im "goldenen Zeitalter" des Pop-Journalismus niemals möglich gewesen wäre. Wir halten unsere Plattensammlungen mit Datenbanken, die von ihren NutzerInnen gefüllt werden, auf dem neuesten Stand. Gleichzeitig steht uns ein Großteil der Musikgeschichte mit ein paar Suchanfragen zur Verfügung womöglich illegal, auf jeden Fall aber kostengünstig. Auch die testcard-Redaktion selbst, die sich zwischen zwei Großstädten, einer bierschönen bayerischen Universitätsstadt und der Farce einer weinverblödeten Landeshauptstadt aufteilt, wäre ohne das Netz kaum koordinierbar. Trotzdem hört man gerade in sub- und gegenkulturellen Kreisen Klagen, die weit über die Kritik an der Datensammlung durch Regierungen, Geheimdienste und Medienkonzerne oder mickrigen Spotify-Einnahmen hinausgehen. Von "digitaler Erschöpfung" ist da die Rede oder von "kommunikativem Kapitalismus", von einer Verschränkung von Liberalismus und Kybernetik, der Herrschaft der Algorithmen oder vom ganz bösen Internet. Zeit für eine Bestandsaufnahme jenseits von kalifornischer Ideologie und »Disruption«, aber ausdrücklich nicht auf der Seite derjenigen, die mit aller Macht ihren Einfluss von den alten Medien in die neuen herüberretten wollen. Vielleicht sprechen wir letztlich über ein altes Problem: Was ist die Basis, was der Überbau, wie verhalten sie sich zueinander? Das Sprechen über Digitalisierung und das Netz fällt uns vielleicht deshalb schwer, weil die Form von Technologie nicht ohne ihren polit-ökonomischen und sozialen Rahmen zu denken ist. Oder sind ein anderes Computing und ein anderes Netz möglich?
Présentation de l'éditeur: "Wie würden Sie das Internet beschreiben?" "Als die Hölle in bunt, mit Nullen und Einsen. Eine binäre bunte Hölle." Bernd das Brot Bei kaum einem Medium fallen Theorie und Praxis so wenig in eins wie bei Computern und dem Internet. Wir lesen Blogs, auf denen in einer Breite und Tiefe über nischenhafte Popmusik gesprochen wird, wie es im "goldenen Zeitalter" des Pop-Journalismus niemals möglich gewesen wäre. Wir halten unsere Plattensammlungen mit Datenbanken, die von ihren NutzerInnen gefüllt werden, auf dem neuesten Stand. Gleichzeitig steht uns ein Großteil der Musikgeschichte mit ein paar Suchanfragen zur Verfügung womöglich illegal, auf jeden Fall aber kostengünstig. Auch die testcard-Redaktion selbst, die sich zwischen zwei Großstädten, einer bierschönen bayerischen Universitätsstadt und der Farce einer weinverblödeten Landeshauptstadt aufteilt, wäre ohne das Netz kaum koordinierbar. Trotzdem hört man gerade in sub- und gegenkulturellen Kreisen Klagen, die weit über die Kritik an der Datensammlung durch Regierungen, Geheimdienste und Medienkonzerne oder mickrigen Spotify-Einnahmen hinausgehen. Von "digitaler Erschöpfung" ist da die Rede oder von "kommunikativem Kapitalismus", von einer Verschränkung von Liberalismus und Kybernetik, der Herrschaft der Algorithmen oder vom ganz bösen Internet. Zeit für eine Bestandsaufnahme jenseits von kalifornischer Ideologie und »Disruption«, aber ausdrücklich nicht auf der Seite derjenigen, die mit aller Macht ihren Einfluss von den alten Medien in die neuen herüberretten wollen. Vielleicht sprechen wir letztlich über ein altes Problem: Was ist die Basis, was der Überbau, wie verhalten sie sich zueinander? Das Sprechen über Digitalisierung und das Netz fällt uns vielleicht deshalb schwer, weil die Form von Technologie nicht ohne ihren polit-ökonomischen und sozialen Rahmen zu denken ist. Oder sind ein anderes Computing und ein anderes Netz möglich?
Titre : testcard #24: Bug Report. Digital war besser...
Éditeur : Ventil Verlag
Date d'édition : 2014
Reliure : Couverture souple
Etat : Gut
Edition : 1.
Vendeur : A43 Kulturgut, Münster, Allemagne
Kt - (OVK: 15,00). Etat : Sehr gut. 312 S. MÄNGELEXEMPLAR: UNGELESEN und VOLLSTÄNDIG, aber mit leichten äußeren LAGER-/TRANSPORTSPUREN. Mit einem STEMPEL im BUCHSCHNITT als Mängelexemplar gekennzeichnet. Sofort versandfertig. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 520. N° de réf. du vendeur 44760
Quantité disponible : 4 disponible(s)
Vendeur : medimops, Berlin, Allemagne
Etat : very good. Gut/Very good: Buch bzw. Schutzumschlag mit wenigen Gebrauchsspuren an Einband, Schutzumschlag oder Seiten. / Describes a book or dust jacket that does show some signs of wear on either the binding, dust jacket or pages. N° de réf. du vendeur M03931555232-V
Quantité disponible : 5 disponible(s)
Vendeur : Der Ziegelbrenner - Medienversand, Bremen, Allemagne
sehr guter Zustand, ca. 304 S., kart. Wieder ein mal eine anregende Ausgabe dieses Magazins (sehr ironisch bereits das Editorial), mit vielen Musik- und Literatur-Rezensionen sowie Texten u.a. von R. Behrens (Digital-ABC), Carl Wiener (Das schnelle Altern der digitalen Ästhetik), David Schwertgen (Der Autor im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit), Waltraud Blischke (Bugs, Big Data und die UnverNETZbaren - Interview mit mit dem Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung), Johannes Ullmaier (Human Trouble), Raphael Smarzoch (Die Sounds der Digitalisierung). Gramm 600. N° de réf. du vendeur 79049
Quantité disponible : 1 disponible(s)
Vendeur : Buchpark, Trebbin, Allemagne
Etat : Sehr gut. Zustand: Sehr gut | Seiten: 308 | Produktart: Bücher | Keine Beschreibung verfügbar. N° de réf. du vendeur 24759698/202
Quantité disponible : 1 disponible(s)