Lebenslinien. Eine Selbstbiographie. Erster Teil: Riga- Dorpat - Riga. 1853-1887. Zweiter Teil: Leipzig. 1887-1905. Dritter Teil: Gross-Bothen und die Welt. 1905-1927 (somit komplett in drei Bänden) .

Ostwald, Wilhelm:

Edité par Klasing & Co. GmbH. Berlin 1926 und 1927., 1926
Ancien(s) ou d'occasion Couverture rigide

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Drei Bände. VIII, 268 Seiten mit einer Porträt-Tafel; XI, 445 Seiten mit einer gefalteten Tafel u. XI, 481 Seiten mit der Titeltafel "Landhaus Engerie". (somit komplett). Original-Halbleder-Einbände mit buntpapierbezogenene Deckeln und Farbkopfschnitt. (Gering berieben. Gute Exemplare). 21,5x15x9 cm * Friedrich Wilhelm Ostwald (* 21. Augustjul. / 2. September 1853greg. in Riga, Gouvernement Livland; 4. April 1932 in Leipzig) war ein deutsch-baltischer Chemiker, Philosoph, Soziologe, Wissenschaftsorganisator, -theoretiker und -historiker. Er gilt als einer der Begründer der Physikalischen Chemie und lehrte an der Universität Leipzig. Sein Laboratorium und das von ihm 1898 begründete Wilhelm-Ostwald-Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität machte er zu einem Zentrum der neuen Wissenschaftsdisziplin. Mit zahlreichen Artikeln, Vorträgen und Publikationen, der Herausgabe von populären Lehrbüchern, der Gründung von Zeitschriften, Buchreihen und Organisationen erreichte er eine herausragend hohe Wirksamkeit als Wissenschaftsorganisator. Ostwald erhielt 1909 den Nobelpreis für Chemie für seine Arbeiten über die Katalyse sowie seine Untersuchungen über Gleichgewichtsverhältnisse und Reaktionsgeschwindigkeiten. Im Zusammenhang mit seinen praktischen Malerfahrungen beschäftigte sich Wilhelm Ostwald auch mit einem wissenschaftlich fundierten Farbsystem. Ab 1914 betrieb er im Auftrag des Deutschen Werkbundes farbtheoretische Studien aus ordnungswissenschaftlicher, physikalischer, chemischer, psychologischer und physiologischer Sicht. Die Entwicklung experimenteller Methoden zur messenden Farbenlehre waren für Wilhelm Ostwald eine Möglichkeit der Anwendung des energetischen Imperativs und seiner wissenschaftlichen Überzeugungen. Er wollte nicht nur eine wissenschaftlich fundierte Farbsystematik schaffen, sondern seine Untersuchungen sollten einen Nutzen für Industrie und Handwerk erbringen. Wilhelm Ostwald ordnete farbtongleiche Dreiecke zum Ostwaldschen Doppelkegel mit der oberen weißen Spitze und der unteren schwarzen Spitze. Die Lage einer beliebigen Farbe war mit der Nummer der Vollfarbe und zwei Buchstaben für den Schwarz- und Weißanteil bestimmt. Wilhelm Ostwald verwendete dafür den Begriff Farbnorm. Er stellte mehrere sogenannte Farborgeln her. Die größte bestand aus 2520 gemessenen Farben. Das entspricht einem 24-teiligen Farbkreis, einer Grauachse mit 15 Stufen und 105 Farben in jedem farbtongleichen Dreieck. Für viele praktische Anwendungen genügte nach Ostwalds Meinung aber eine Farborgel mit 680 Farben. Die Farbnorm bildete den Ausgangspunkt für einen Farbnormenatlas, Farbtonleitern, Farbskalen, Ausfärbungen und spezielle Farbenübersichten. 1917 erschien Die Farbenfibel, die bis 1930 insgesamt 14 Auflagen erreichte und im Herbst des gleichen Jahres der erste Farbenatlas mit 2500 Farben. Bei der 9. Jahresversammlung des Deutschen Werkbunds, die vom 6. bis 9. September 1919 in Stuttgart stattfand und die ihre überragende Bedeutung (Schwäbischer Merkur) durch den am Ende durchgeführten Ersten deutschen Farbentag erhielt, stießen die Ostwaldschen Anschauungen, die er in seinem Vortrag Die Grundlagen der Farbkunde und der Farbkunst zusammenfasste, auf Widerspruch. Gegenposition aus der Sicht des kreativen Künstlers bezog hauptsächlich der zweite Hauptredner des Farbentags, der Stuttgarter Maler und Hochschullehrer Adolf Hölzel, mit seinem unter dem Titel Zur Theorie der Farbenlehre gehaltenen, wenig später in überarbeiteter Form mit der Überschrift Einiges über die Farbe in ihrer bildharmonischen Bedeutung und Ausnützung in einer Werkbundbroschüre publizierten Vortrag: Kunst und gelehrte Wissenschaft sind, so Hölzel, selbst wenn wir Kunst als Wissenschaft denken, nie dasselbe. Kunst wird als Empfindungssache immer etwas Annäherndes, Beiläufiges bleiben, da ja Empfinden das Exakte von vornherein ausschließt. Der Erste Deutsche Lehrer-Farbentag mit etwa 400 Teilnehmern im Jahre 1920 in Dresden erklärte sich da. N° de réf. du vendeur 147829

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Détails bibliographiques

Titre : Lebenslinien. Eine Selbstbiographie. Erster ...
Éditeur : Klasing & Co. GmbH. Berlin 1926 und 1927.
Date d'édition : 1926
Reliure : Couverture rigide

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