Dekrete (3 résultats)

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    Edité par 1803 - 1806., 1803

    • Couverture rigide

    Vendeur : Treptower Buecherkabinett Inh. Schultz Volha, Berlin, AllemagneTreptower Buecherkabinett Inh. Schultz Volha

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    Enthält: 1. Eines Hochlöblichen Raths der freien Reichsstadt Nürnberg Intimation eine vorläufige Aenderung des Geschäftsganges in den Gerichten, dem Vormundamte u.s.w. betreffend. Nürnberg, Milbradt, 1803. 32 (v. 34) S. - 2. Eines Hochlöblichen Raths der freien Reichsstadt Nürnberg Additional-Dekret, die Exekutions-Termine betreffend. Ebenda 1805. 4 S. - 3. Eines Hochlöblichen Raths der freien Reichsstadt Nürnberg Additional-Dekret, das Sollicitiren der Partheyen betreffend. Ebenda 1806. 8 S. - 4. Eines Hochlöblichen Raths der freien Reichsstadt Nürnberg Ordnung die Proceße armer Partheyen betreffend (6 von 8 S.) Nürnberg, Six, 1801. - Teils gelockert und etwas gebräunt. - Zusammen in Umschlag d. Zt. mit handschriftl. Deckeltitel. Ha-C5-88 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 2000.…

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    • Art / Affiche / Gravure

    Vendeur : Antiquariat Thomas Mertens, Berlin, AllemagneAntiquariat Thomas Mertens

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    Etat : Gut. Vier Dekrete München 1753-1768, über öde Güter, Wein- und Getreide-Handel und Herdstattgeld Vier gedruckte Dekrete von Kurfürst Max III. Joseph von Bayern (1727-1777), wobei sein Name im ersten Dekret nicht genannt wird. Vorhanden sind: 1.) 4-seitiges Dekret (München, 3. August 1753), die Behandlung öder Güter und Höfe betreffend; 2.) 6-seitiges Dekret (München, 16. Januar 1768) über die "Getraid-Kauderey mit Für- und Aufkauf" (also wucherischer Klein- und Zwischenhandel von Getreide); 3.) 3-seitiges Dekret (München, 11. März 1768) über die "unbeständigen Inwohnungs-Familien, dann Einbring- und Berichtigung des Herdstattgelds"; 4.) 2-seitiges Dekret (München, 1. September 1768) über Zölle für eingeführten Wein und Branntwein. München 1753-1768 Originale Drucke (Format zwischen 34,3 x 20 cm und 37,5 x 22 cm), datiert München 1753 und 1768. --- Zustand: Papier etwas fleckig, teils mit Knicken oder Einrissen. Maximilian III. Joseph Karl Johann Leopold Ferdinand Nepomuk Alexander von Bayern, kurz Max III. Joseph (geb. 28. März 1727 in München; gest. 30. Dezember 1777 ebenda), aus dem Fürstengeschlecht der Wittelsbacher war Kurfürst von Bayern von 1745 bis zu seinem Tode. Da sich Bayern für eine Großmachtpolitik im Stil seiner Vorgänger als zu geschwächt erwies, schloss der Kurfürst schon bald nach seinem Machtantritt einen Sonderfrieden mit Österreichs Erzherzogin Maria Theresia und orientierte sich außenpolitisch an Habsburg. Auch im Siebenjährigen Krieg, in dem Bayern mit Österreich und Frankreich verbündet war, bemühte er sich, so bald wie möglich aus dem Konflikt auszuscheiden. Danach galt - wegen seiner Kinderlosigkeit - sein Hauptaugenmerk der Klärung der Erbfolge in Kurbayern und der Kurpfalz. Innenpolitisch galt es, die immense Schuldenlast des Landes abzubauen. Er betrieb eine begrenzte Reform der Verwaltung. Wichtiger war die Kodifikation des bayerischen Rechts. Außerdem verfolgte er eine Politik der Wirtschaftsförderung und des Landesausbaus. Als absolutistischer Herrscher versuchte er den Einfluss der Stände zu begrenzen und die Kirche so weit wie möglich unter den Einfluss des Staates zu stellen. Unter seiner Regentschaft wurde die Schulpflicht eingeführt und der Kurfürst war Förderer von Kunst und Wissenschaft. Mit Maximilian III. Joseph starb die bayerische Linie der Wittelsbacher im Mannesstamm aus. Nach seinem Tod brach der Bayerische Erbfolgekrieg aus. (Quelle: wikipedia.). …