Edition assemblage dez 2015 (2 résultats)
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Vendeur : AHA-BUCH GmbH, Einbeck, AllemagneAHA-BUCH GmbH
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EUR 61,55 expéditionExpédition depuis Allemagne vers Etats-UnisQuantité disponible : 2 disponible(s)
Taschenbuch. Etat : Neu. Neuware - 'Die arbeitende Klasse und die besitzende Klasse haben nichts gemeinsam' lautet ein Prinzip des basisgewerkschaftlichen Syndikalismus. Um auf dieses Prinzip zu kommen, bedarf es aber eines bestimmten Verständnisses von dem, was Klassen sind. Das Arbeiter\*innen und Unternehmer\*innen nichts gem…einsam haben, ist durchaus nicht plausibel. Viele haben sicherlich schon mal ein Glas Bier mit ihrem Chef getrunken, manche waren vielleicht sogar auf gemeinsam auf einem Konzert und vielleicht teilen sich Chef\*in und Arbeiter\*in auch die politische Meinung.'Nothing in common' - nichts gemeinsam - muss sich also auf etwas anderes beziehen. Die Formulierung bezieht sich auf einen gesellschaftlichen und ökonomischen Grundkonflikt, der im Kapitalismus strukturell angelegt ist. Torsten Bewernitz macht sich auf die Suche nach dieser Struktur, aber auch nach den Widerständen und Bewegungen, die sich nicht aus der Struktur, sondern aus einem kollektiven Eigensinn erklären lassen.
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Taschenbuch. Etat : Neu. Neuware - Das RTL-Nachmittagsprogramm steht im Ruf, lediglich 'Unterschichtenfernsehen' abzusondern. Und doch erreicht der Privatsender mit seinen billig produzierten Formaten ein Millionenpublikum. Besonders quotenträchtig ist seit Jahren die Sendung 'Familien im Brennpunkt'. Hier werden frei erfundene…Geschichten erzählt, die wie aus dem Leben gegriffen wirken sollen. Laiendarsteller spielen simpel gestrickte Stories, die diskriminierende Bilder der 'Unterschicht' zeichnen und Klischees über die schwächsten Glieder der Gesellschaft als Realität erscheinen lassen. Britta Steinwachs beleuchtet anhand von zwei 'Familien im Brennpunkt'-Folgen, in welcher Weise darin Menschen aus der 'Unterschicht' vor allem im Hinblick auf ihre körperliche Sphäre dargestellt werden und zeigt, wie hier ein scheinbar unpolitisches Unterhaltungsformat die strukturelle Verachtung der Armen (re-)produziert. Ihr Buch steht mit seiner aufklärerischen Prämisse in der Tradition klassischer Ideologiekritik und hilft zu verstehen, wie die negative Zuschreibung 'Unterschicht' strategisch inszeniert wird.Die Autorin:Britta Steinwachs, Jahrgang 1987, ist Soziologin und lebt in Berlin. Ihr Arbeitsschwerpunkt ist die ideologiekritische Auseinandersetzung mit popkulturellen Phänomenen. Zuletzt erschien in der edition assemblage von ihr und Christian Baron 'Faul, Frech, Dreist. Die Diskriminierung von Erwerbslosigkeit durch BILD-Leser\*innen'.

