Eimer g ustav h einrich th eodor (1 résultats)

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    Pag. OBrosch. Mit den Holzschnitten. - Leichte Gbrsp., Lichtschatten, hds. Buntstiftbuchstaben a. Ebd. - Theodor Eimer (1843 - 1898) studierte an den Universitäten Tübingen, Freiburg/Breisgau, Heidelberg und Berlin Medizin und Naturwissenschaften, wurde 1867 zum Dr. med. promoviert (Geschichte der Becherzellen) und habilitierte sich 1870 in Würzburg für Zoologie. 1874 wurde er Inspektor des Darmstädter Museums und erhielt im selben Jahr einen Ruf als a.o. Prof. an das Polytechnikum. Seit 1875 Ordinarius für Zoologie in Tübingen, unternahm er Forschungsreisen nach Italien, Ägypten sowie in den Nahen Osten und beschäftigte sich zunächst mit morphologisch-physiologischen und histologischen Arbeiten. Als Gegner der Selektionstheorie Darwins entwickelte er eine Theorie der gerichteten Artentfaltung, nach Johann Wilhelm Haacke "Orthogenesis" genannt. Diese führte die Entstehung neuer Arten und Eigenschaften mit der Prämisse der Vererbung erworbener Eigenschaften auf physiologisch-chemische Prozesse zurück. Die in seinem Hauptwerk "Die Entstehung der Arten auf Grund von Vererben erworbener Eigenschaften" (3 Tle., 1888-1901, Tl. 2 und 3 zusammen mit Carl Fickert) dargelegte Theorie ist inzwischen wissenschaftlich überholt. Seine Verdienste lagen in der Beobachtung und Beschreibung phylogenetischer Vorgänge. 1879 erfolgte die Aufnahme in die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina. (Quelle DBE).…