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Groß gerau (35 résultats)

  • Edité par Selbstverlag o.J., Groß-Gerau

    Vendeur : AphorismA gGmbH, Berlin-Kreuzberg, AllemagneAphorismA gGmbH

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    Etat : Sehr gut erhalten. 4 Seiten; Enthält 6 zuschneidbare Postkarten mit Bildern der Kirche.

  • Edité par München : Kunstverlag Bühn, []., 1985

    • Couverture rigide

    Vendeur : Antiquariat + Buchhandlung Bücher-Quell, Waldbrunn-Lahr, AllemagneAntiquariat + Buchhandlung Bücher-Quell

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    209 S. : zahlr. Ill. (farb.) 4°. OLwd mit Goldpräg. u. SU. Zustand: wie neu.

  • Edité par Holzstich um., 1890

    Vendeur : Antiquariat Hild, Weilburg, AllemagneAntiquariat Hild

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    Bildgröße 11x8,5 cm.

  • Vendeur : Antiquariat Hild, Weilburg, AllemagneAntiquariat Hild

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  • Edité par Technisch-Pädagogischer Verlag Scharfes Druckereien, Wetzlar, 1931

    • Couverture souple

    Vendeur : ANTIQUARIAT H. EPPLER, Karlsruhe, AllemagneANTIQUARIAT H. EPPLER

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    EUR 20,00

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    1. Ausgabe. Gr. 8°. S. 257-288. OBroschur, Umschlag gering fleckig, sonst gut. zahlreiche Abb. ------ Loos (Am Ufer); Gauck (Am Sandkasten); Kurt Riemann (Jugendspiel als Ausdruck einer Schulgemeinschaft); Wilhelm Biemüller (Die Festvorbereitung im Dienste des Unterrichts); Paul Benser (Meine ersten Bastelstunden); Von der Bedeutung der Sprecherziehung; Die Bewegungsaufgabe; Paul Georg Münch (Der Gamsbartkaktus); Der Mittelbau der Einheitsschule; Hans Heinrich Harms (70 Jahre alt) ///// Wilhelm Loos (* 20. März 1885 in Udenheim; gest. 14. Dezember 1948 in Heppenheim) war ein hessischer Politiker (DDP) und ehemaliger Abgeordneter des Landtags des Volksstaates Hessen in der Weimarer Republik. Wilhelm Loos war zwischen 1901 und 1904 Seminarist in Alzey und arbeitete ab 1904 als Lehrer in Darmstadt, Darmstadt-Eberstadt und Babenhausen. 1919 bis 1922 war er Leiter der Reichszentrale für Heimatdienst/Landesabteilung Hessen. 1920 wurde er von der französischen Militärjustiz zu 20 Jahren Gefängnis und Aufenthaltsverbot verurteilt. Er flüchtete aus dem französisch besetzten Brückenkopf nach Gießen, wo er 1922 Rektor wurde. 1929 wurde er Kreisschulrat im Landkreis Groß-Gerau. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde er in den Ruhestand versetzt. 1945 bis 1948 war er erneut Kreisschulrat in Heppenheim und wirkte ab 1948 als Referent im Hessischen Kultusministerium.…

  • Edité par Technisch-Pädagogischer Verlag Scharfes Druckereien, Wetzlar, 1931

    • Couverture souple

    Vendeur : ANTIQUARIAT H. EPPLER, Karlsruhe, AllemagneANTIQUARIAT H. EPPLER

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    EUR 25,00

    EUR 26,45 expédition 
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    1. Ausgabe. Gr. 8°. S. 193-256. OBroschur, Umschlag gering fleckig, sonst gut. zahlreiche Abb., mit Werbebeilage "Werkarbeit in der Volksschule". ------ Von der Vorbereitung des Lehrers in der Arbeitsschule; Ein lustiges Tierbüchlein im Papierdrucken; Unsere Arbeitsmittel im Unterricht; Versuche mit flüssiger Luft; Kindergedichte (Artur Danz); Die Ziffer im Rechenunterricht; Der Arbeitsschulgedanke der freien geistigen Tätigkeit in der kritischen Auseinandersetzung; Die Oberstfe der Volksschule; X. Tagung des Verbandes der Arbeitsschulfreunde zu Rüsselsheim am 15. und 16. Mai 1931 ///// Wilhelm Loos (* 20. März 1885 in Udenheim; gest. 14. Dezember 1948 in Heppenheim) war ein hessischer Politiker (DDP) und ehemaliger Abgeordneter des Landtags des Volksstaates Hessen in der Weimarer Republik. Wilhelm Loos war zwischen 1901 und 1904 Seminarist in Alzey und arbeitete ab 1904 als Lehrer in Darmstadt, Darmstadt-Eberstadt und Babenhausen. 1919 bis 1922 war er Leiter der Reichszentrale für Heimatdienst/Landesabteilung Hessen. 1920 wurde er von der französischen Militärjustiz zu 20 Jahren Gefängnis und Aufenthaltsverbot verurteilt. Er flüchtete aus dem französisch besetzten Brückenkopf nach Gießen, wo er 1922 Rektor wurde. 1929 wurde er Kreisschulrat im Landkreis Groß-Gerau. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde er in den Ruhestand versetzt. 1945 bis 1948 war er erneut Kreisschulrat in Heppenheim und wirkte ab 1948 als Referent im Hessischen Kultusministerium.…

  • Langue : allemand

    Edité par Groß-Gerau, Eigenverlag

    • Couverture souple

    Vendeur : ABC Versand e.K., Aarbergen, AllemagneABC Versand e.K.

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    Etat: Occasion - Satisfaisant

    Bonne affaire

    Prix actuel : EUR 6,29

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    4°, geheftet. Etat : Befriedigend. 82 Seiten + 2-seitige Faltkarte, mit zahlreichen Abbildungen Mit Gebrauchsspuren, Seiten etwas verfärbt, eine Ecke der Faltkarte umgeknickt, innen sauber und ordentlich. W8 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 254.

  • Edité par Kupferstich von Merian aus dem Jahr., 1646

    Vendeur : Antiquariat Hild, Weilburg, AllemagneAntiquariat Hild

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    Bildgröße 11x17 cm. Am linken Rand knapp beschnitten.

  • Autres images

    Langue : allemand

    Edité par Darmstadt: Eduard Roether Verlag,, 1958

    Vendeur : Antiquariat libretto Verena Wiesehöfer, Ahlen, NRW, AllemagneAntiquariat libretto Verena Wiesehöfer

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    EUR 18,00

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    407 S. m. zahlr. s/w-Abb., Zeichnungen u. Karten; 1 montierte farb. Zeichnung; 32 Tafeln m. zahlr. s/w-Fotos auf Kunstdruckpapier. Gr.-8°; Orig.Ln. m. braun gepr. RT u. Einbandprägung (Torhalle Schloß Dornberg); Kopf-Rotschnitt; Fdh. Orig. SU. - ". Seit der Bildung des Kreises im Jahre 1832 ist dessen Einwohnerzahl von 17.000 auf 150.000 angestiegen. An dieser Steigerung sind von Anfang an auch zahlreiche Zuwanderer von auswärts mit beteiligt. Viele von ihnen haben ihre frühere Heimat in kargen Gebirgsdörfern verlassen, um hier Arbeit und eine neue Heimat zu finden. Ihr Wagemut und ihre Tüchtigkeit haben wesentlich zur Gestaltung und zum Ausbau unserer heimischen Industrie beigetragen. . Unseren Kindern, die in der schnellebigen Zeit von heute fast keine Bindung an Natur und Umwelt empfinden, möge das Heimatbuch dazu verhelfen, ein innigeres Verhältnis zur Heimat zu gewinnen. ." (Aus dem Vorwort des Landrats Wilhelm Seipp von 1957!) - Schutzumschl. berieben, Rücken gebräunt; Ecken, Rückenenden u. Kanten bestoßen u. m. einigen kl. Läsionen. Das Buch selbst gut erhalten u. sauber, Papier durchg. gering randgebräunt. A/M2 - Please ask for detailed information in English / Demandez des détails en francais s.v.p. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 850.…

  • Edité par Gross-Gerau, Druck: Buchdruckerei Ph. L. Fink., 1921

    Vendeur : Steamhead Records & Books, Rodgau-Nieder-Roden, AllemagneSteamhead Records & Books

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    8°, 92 Seiten, mit vielen Abbildungen in sw, zahlreiche Werbeanzeige derzeit auf unpaginierten Seiten, kartoniert. Kapitale etwas lädiert, sonst recht gut erhalten. Altdeutsche Schrift/Fraktur. Sprache: Deutsch.

  • Langue : allemand

    Edité par Groß-Gerau; Magistrat der Kreisstadt Groß-Gerau, 2010

    • Couverture souple

    Vendeur : Die Wortfreunde - Antiquariat Wirthwein Matthias Wirthwein, Mannheim, AllemagneDie Wortfreunde - Antiquariat Wirthwein Matthias Wirthwein

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    Etat: Occasion - Très bon

    EUR 35,00

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    gr.-8°, Broschiert. Etat : Sehr gut. 219 S. Einband mit leichten Lagerspuren, sonst sehr gut erhalten. No shipping to other EU countries due to the EU Packaging and Packaging Waste Regulation (PPWR), which entered into force on August 12, 2026. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 1100.

  • Langue : allemand

    Edité par Gross-Gerau, Magistrat der Kreisstadt Groß-Gerau.,, 1979

    • Couverture souple

    Vendeur : Antiquariat Ralf Rindle, Cuxhaven, AllemagneAntiquariat Ralf Rindle

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    Etat: Occasion - Comme neuf

    EUR 12,00

    EUR 90,00 expédition 
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    Etat : Wie neu. Mit zahlreichen Abbildungen, 24 Seiten. Geringe Gebrauchsspuren. Mit offener Rechnung versenden wir gerne an Bibliotheken und Institutionen, Schulen, Universitäten etc. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 300 20,9 x 19,0 cm, illustriertes O-Broschur.

  • Langue : allemand

    Edité par o. J.

    Vendeur : Schürmann und Kiewning GbR, Naumburg, AllemagneSchürmann und Kiewning GbR

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    Etat: Occasion - Assez bon

    Bonne affaire

    Prix actuel : EUR 16,95

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    Heft/Zeitschrift. Etat : Gut. 84 Seiten 84 Seiten. 210x293mm Umschlag an den Rändern fleckig; gut Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 250.

  • Etat: Occasion

    EUR 45,00

    EUR 22,00 expédition 
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    Quantité disponible : 2 disponibles

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    0. An den Rändern etwas gebräunt. Sprache: Deutschu.

  • Langue : allemand

    Edité par Kreisausschuß Groß-Gerau, 2018

    3927013102 / 9783927013100

    • Couverture rigide

    Vendeur : Buchpark, Trebbin, AllemagneBuchpark

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    Etat: Occasion - Très bon

    EUR 89,42

    EUR 105,00 expédition 
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    Etat : Sehr gut. Zustand: Sehr gut | Sprache: Deutsch | Produktart: Bücher | Keine Beschreibung verfügbar.

  • Etat: Occasion

    EUR 55,00

    EUR 22,00 expédition 
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    0. Selten. *** Gute Erhaltung. Sprache: Deutschu.

  • Vendeur : Antiquariat Kurt Lammek, Oldenburg, AllemagneAntiquariat Kurt Lammek

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    Etat: Occasion

    Bonne affaire

    Prix actuel : EUR 76,00

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    Bildgröße: 10,9 x 16,7 cm, Blattgröße: 15,5, x 19,3 cm. Stockfleckig und etwas fingerfleckig, im rechten unteren Rand ausserhalb der Darstellung eine Knickspur. Zeigt die Stadt (bezeichnet "Gerau") und Schloß Dornburg aus der Distanz. Schöne, für Merian typische Darstellung.

  • Vendeur : Antiquariat Kurt Lammek, Oldenburg, AllemagneAntiquariat Kurt Lammek

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    Bonne affaire

    Prix actuel : EUR 96,00

    EUR 9,95 expédition 
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    Bildgröße: 9,5 x 15 cm, Blattgröße: 14 x 17,4 cm. Im Vordergrund allegorische Staffage (Löwe, Hahn, Fuchs). Unter der Ansicht Sinnspruch mit lat. u. dt. Text. "Du solt nicht förchten grosse wort, So unbekant werden gehort./ Ob auch zu förchten sey der Man Zuvor: thu gut aufsichtung han." Besonders im weissen Rand stärker fleckig. Kräftiges Exemplar dieser dekorativen Ansicht.…

    • Art / Affiche / Gravure

    Vendeur : Galerie Joseph Fach GmbH, Oberursel im Taunus, AllemagneGalerie Joseph Fach GmbH

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    Etat : guter Zustand. Radierung, 1913, auf festem chamoisfarbenem Japan. 39,4:29,6 cm. - Mit Gebrauchsspuren besonders im oberen und unteren Rand. Literatur: Klipstein 28c. Von Altheim verworfene Platte; wohl erst nach seinem Tode in ca. 25 Exemplaren von Wetterroth in München gedruckt. Als Sohn eines griesgrämigen Schneiders und einer gehörlosen Mutter war Altheim vermutlich früh motiviert, sich durch Zeichnungen zu verständigen und auszudrücken. Er flüchtete gerne zu den Tieren in der bäuerlichen Umgebung und zeichnete schon als Kind bevorzugt Pferde. Zum Glück erkannte der Fabrikant Wolf seine Begabung, förderte ihn und ermöglichte ihm ein Studium an der Städelschen. Angebote der Schule für Stipendien in Paris und Italien nahm er kaum wahr, die Fremde lockte ihn nicht. Von den verschiedenen Entwicklungen in der Malerei seiner Zeit blieb er unbeeindruckt. Seine Vorliebe galt früh den realistischen Tierdarstellungen, später lag der Schwerpunkt seiner Motive im bäuerlichen Milieu, auch religiöse Darstellungen kamen dazu. 1897 zog er mit seiner Frau Marie Teichmann nach Eschersheim in die Lindenstraße 5, heute Lindenring. Dort wurden Sohn Franz und Tochter Marie geboren. Im eigenen Anwesen hielt der Maler mehrere Hunde, Esel und zeitweise sogar einen Bären. Der Ring zum Anketten ist heute noch vorhanden. Mit Vorliebe ritt er auf seinem Esel oder Maultier durch den Ort, auch nach Frankfurt, oft stattete er das Tier auffällig mit Strohhut aus und sich selbst mit geladenem Colt. Es soll auch vorgekommen sein, dass er bis zur Theke ritt. Mit seinen Bildern hatte er in diesen Jahren guten Erfolg, er konnte vom Malen leben. Das könnte ein Grund dafür sein, dass es kaum Altheim-Bilder öffentlich zugänglich zu sehen gibt. Waffen gehörten immer zu seinen besonderen Vorlieben. Er pflegte sie penibel und studierte sie als Modelle. Ohne geladenen Revolver ging er kaum aus dem Haus, er war in Eschersheim berüchtigt deswegen. Im Wirtshaus traf er die einfachen Menschen, die er nach den Anforderungen in der Kunstschule bevorzugt malte. Dort gelang es ihm, künstlerische Studien zu Papier zu bringen. Es entstanden solche und auch Karikaturen zu den Themen Apfelwein, Rauscher, Wein, Bier, Betrunkene. Seine Modelle waren Bauern, Hausierer, Fuhrknechte, Vagabunden und Stromer. Altheims Gesamtwerk besteht aus großen Ölgemälden, kunstvoll realistisch gemalt, ohne volkstümliche Manier, sondern mit persönlichem Bezug und Blick, keiner Mode oder Strömung verpflichtet, oft düster gehalten, zudem aus Zeichnungen und Radierungen. Nach seiner Entfremdung von der Familie und der Scheidung lebte er noch zwei Jahre sehr bescheiden in Rödelheim. Er meldete sich 1914 zum Militär, wurde aber abgewiesen, Dienst im Lazarett probierte er, hielt sie aber nicht aus. Am ersten Weihnachtstag 1914 nahm er sich mit einer Kugel selbst das Leben.…

    • Art / Affiche / Gravure

    Vendeur : Galerie Joseph Fach GmbH, Oberursel im Taunus, AllemagneGalerie Joseph Fach GmbH

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    Etat : guter Zustand. Radierung, 1912, mit Plattenton, in dunklem Braun, auf chamoisfarbenem Japan, signiert. 6:4,5 cm.- Verso Reste alter Verklebung. Literatur: Klipstein 23 b (von b). Platte zerstört. Gedruckt bei H. Wetteroth in München. Als Sohn eines griesgrämigen Schneiders und einer gehörlosen Mutter war Altheim vermutlich früh motiviert, sich durch Zeichnungen zu verständigen und auszudrücken. Er flüchtete gerne zu den Tieren in der bäuerlichen Umgebung und zeichnete schon als Kind bevorzugt Pferde. Zum Glück erkannte der Fabrikant Wolf seine Begabung, förderte ihn und ermöglichte ihm ein Studium an der Städelschen. Angebote der Schule für Stipendien in Paris und Italien nahm er kaum wahr, die Fremde lockte ihn nicht. Von den verschiedenen Entwicklungen in der Malerei seiner Zeit blieb er unbeeindruckt. Seine Vorliebe galt früh den realistischen Tierdarstellungen, später lag der Schwerpunkt seiner Motive im bäuerlichen Milieu, auch religiöse Darstellungen kamen dazu. 1897 zog er mit seiner Frau Marie Teichmann nach Eschersheim in die Lindenstraße 5, heute Lindenring. Dort wurden Sohn Franz und Tochter Marie geboren. Im eigenen Anwesen hielt der Maler mehrere Hunde, Esel und zeitweise sogar einen Bären. Der Ring zum Anketten ist heute noch vorhanden. Mit Vorliebe ritt er auf seinem Esel oder Maultier durch den Ort, auch nach Frankfurt, oft stattete er das Tier auffällig mit Strohhut aus und sich selbst mit geladenem Colt. Es soll auch vorgekommen sein, dass er bis zur Theke ritt. Mit seinen Bildern hatte er in diesen Jahren guten Erfolg, er konnte vom Malen leben. Das könnte ein Grund dafür sein, dass es kaum Altheim-Bilder öffentlich zugänglich zu sehen gibt. Waffen gehörten immer zu seinen besonderen Vorlieben. Er pflegte sie penibel und studierte sie als Modelle. Ohne geladenen Revolver ging er kaum aus dem Haus, er war in Eschersheim berüchtigt deswegen. Im Wirtshaus traf er die einfachen Menschen, die er nach den Anforderungen in der Kunstschule bevorzugt malte. Dort gelang es ihm, künstlerische Studien zu Papier zu bringen. Es entstanden solche und auch Karikaturen zu den Themen Apfelwein, Rauscher, Wein, Bier, Betrunkene. Seine Modelle waren Bauern, Hausierer, Fuhrknechte, Vagabunden und Stromer. Altheims Gesamtwerk besteht aus großen Ölgemälden, kunstvoll realistisch gemalt, ohne volkstümliche Manier, sondern mit persönlichem Bezug und Blick, keiner Mode oder Strömung verpflichtet, oft düster gehalten, zudem aus Zeichnungen und Radierungen. Nach seiner Entfremdung von der Familie und der Scheidung lebte er noch zwei Jahre sehr bescheiden in Rödelheim. Er meldete sich 1914 zum Militär, wurde aber abgewiesen, Dienst im Lazarett probierte er, hielt sie aber nicht aus. Am ersten Weihnachtstag 1914 nahm er sich mit einer Kugel selbst das Leben.…

    • Art / Affiche / Gravure

    Vendeur : Galerie Joseph Fach GmbH, Oberursel im Taunus, AllemagneGalerie Joseph Fach GmbH

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    Etat : guter Zustand. Radierung, 1913, auf festem chamoisfarbenem Japan, mit Signatur- (recto) und Nachlaßstempel (verso). 39,4:29,6 cm. Provenienz: Sammlung Helmut Goedeckemeyer, Petterweil, nicht bei Lugt. Literatur: Klipstein 28b (von c). Von Altheim verworfene Platte; wohl erst nach seinem Tode in ca. 25 Exemplaren von Wetterroth in München gedruckt. Sehr gut gedrucktes und erhaltenes Exemplar! Als Sohn eines griesgrämigen Schneiders und einer gehörlosen Mutter war Altheim vermutlich früh motiviert, sich durch Zeichnungen zu verständigen und auszudrücken. Er flüchtete gerne zu den Tieren in der bäuerlichen Umgebung und zeichnete schon als Kind bevorzugt Pferde. Zum Glück erkannte der Fabrikant Wolf seine Begabung, förderte ihn und ermöglichte ihm ein Studium an der Städelschen. Angebote der Schule für Stipendien in Paris und Italien nahm er kaum wahr, die Fremde lockte ihn nicht. Von den verschiedenen Entwicklungen in der Malerei seiner Zeit blieb er unbeeindruckt. Seine Vorliebe galt früh den realistischen Tierdarstellungen, später lag der Schwerpunkt seiner Motive im bäuerlichen Milieu, auch religiöse Darstellungen kamen dazu. 1897 zog er mit seiner Frau Marie Teichmann nach Eschersheim in die Lindenstraße 5, heute Lindenring. Dort wurden Sohn Franz und Tochter Marie geboren. Im eigenen Anwesen hielt der Maler mehrere Hunde, Esel und zeitweise sogar einen Bären. Der Ring zum Anketten ist heute noch vorhanden. Mit Vorliebe ritt er auf seinem Esel oder Maultier durch den Ort, auch nach Frankfurt, oft stattete er das Tier auffällig mit Strohhut aus und sich selbst mit geladenem Colt. Es soll auch vorgekommen sein, dass er bis zur Theke ritt. Mit seinen Bildern hatte er in diesen Jahren guten Erfolg, er konnte vom Malen leben. Das könnte ein Grund dafür sein, dass es kaum Altheim-Bilder öffentlich zugänglich zu sehen gibt. Waffen gehörten immer zu seinen besonderen Vorlieben. Er pflegte sie penibel und studierte sie als Modelle. Ohne geladenen Revolver ging er kaum aus dem Haus, er war in Eschersheim berüchtigt deswegen. Im Wirtshaus traf er die einfachen Menschen, die er nach den Anforderungen in der Kunstschule bevorzugt malte. Dort gelang es ihm, künstlerische Studien zu Papier zu bringen. Es entstanden solche und auch Karikaturen zu den Themen Apfelwein, Rauscher, Wein, Bier, Betrunkene. Seine Modelle waren Bauern, Hausierer, Fuhrknechte, Vagabunden und Stromer. Altheims Gesamtwerk besteht aus großen Ölgemälden, kunstvoll realistisch gemalt, ohne volkstümliche Manier, sondern mit persönlichem Bezug und Blick, keiner Mode oder Strömung verpflichtet, oft düster gehalten, zudem aus Zeichnungen und Radierungen. Nach seiner Entfremdung von der Familie und der Scheidung lebte er noch zwei Jahre sehr bescheiden in Rödelheim. Er meldete sich 1914 zum Militär, wurde aber abgewiesen, Dienst im Lazarett probierte er, hielt sie aber nicht aus. Am ersten Weihnachtstag 1914 nahm er sich mit einer Kugel selbst das Leben.…

    • Art / Affiche / Gravure

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    Etat : guter Zustand. Radierung, 1913, auf festem chamoisfarbenem Japan, mit Signatur- (recto) und Nachlaßstempel (verso). 39,4:29,6 cm.- Mit einigen kleinen Braunflecken. Literatur: Klipstein 28b (von c). Von Altheim verworfene Platte; wohl erst nach seinem Tode in ca. 25 Exemplaren von Wetterroth in München gedruckt. Als Sohn eines griesgrämigen Schneiders und einer gehörlosen Mutter war Altheim vermutlich früh motiviert, sich durch Zeichnungen zu verständigen und auszudrücken. Er flüchtete gerne zu den Tieren in der bäuerlichen Umgebung und zeichnete schon als Kind bevorzugt Pferde. Zum Glück erkannte der Fabrikant Wolf seine Begabung, förderte ihn und ermöglichte ihm ein Studium an der Städelschen. Angebote der Schule für Stipendien in Paris und Italien nahm er kaum wahr, die Fremde lockte ihn nicht. Von den verschiedenen Entwicklungen in der Malerei seiner Zeit blieb er unbeeindruckt. Seine Vorliebe galt früh den realistischen Tierdarstellungen, später lag der Schwerpunkt seiner Motive im bäuerlichen Milieu, auch religiöse Darstellungen kamen dazu. 1897 zog er mit seiner Frau Marie Teichmann nach Eschersheim in die Lindenstraße 5, heute Lindenring. Dort wurden Sohn Franz und Tochter Marie geboren. Im eigenen Anwesen hielt der Maler mehrere Hunde, Esel und zeitweise sogar einen Bären. Der Ring zum Anketten ist heute noch vorhanden. Mit Vorliebe ritt er auf seinem Esel oder Maultier durch den Ort, auch nach Frankfurt, oft stattete er das Tier auffällig mit Strohhut aus und sich selbst mit geladenem Colt. Es soll auch vorgekommen sein, dass er bis zur Theke ritt. Mit seinen Bildern hatte er in diesen Jahren guten Erfolg, er konnte vom Malen leben. Das könnte ein Grund dafür sein, dass es kaum Altheim-Bilder öffentlich zugänglich zu sehen gibt. Waffen gehörten immer zu seinen besonderen Vorlieben. Er pflegte sie penibel und studierte sie als Modelle. Ohne geladenen Revolver ging er kaum aus dem Haus, er war in Eschersheim berüchtigt deswegen. Im Wirtshaus traf er die einfachen Menschen, die er nach den Anforderungen in der Kunstschule bevorzugt malte. Dort gelang es ihm, künstlerische Studien zu Papier zu bringen. Es entstanden solche und auch Karikaturen zu den Themen Apfelwein, Rauscher, Wein, Bier, Betrunkene. Seine Modelle waren Bauern, Hausierer, Fuhrknechte, Vagabunden und Stromer. Altheims Gesamtwerk besteht aus großen Ölgemälden, kunstvoll realistisch gemalt, ohne volkstümliche Manier, sondern mit persönlichem Bezug und Blick, keiner Mode oder Strömung verpflichtet, oft düster gehalten, zudem aus Zeichnungen und Radierungen. Nach seiner Entfremdung von der Familie und der Scheidung lebte er noch zwei Jahre sehr bescheiden in Rödelheim. Er meldete sich 1914 zum Militär, wurde aber abgewiesen, Dienst im Lazarett probierte er, hielt sie aber nicht aus. Am ersten Weihnachtstag 1914 nahm er sich mit einer Kugel selbst das Leben.…

    • Art / Affiche / Gravure

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    Etat : guter Zustand. Radierung, 1913, auf festem chamoisfarbenem Japan, mit Signatur- (recto) und Nachlaßstempel (verso). 39,4:29,6 cm. - Gering fleckig. Literatur: Klipstein 28b (von c). Von Altheim verworfene Platte; wohl erst nach seinem Tode in ca. 25 Exemplaren von Wetterroth in München gedruckt. Als Sohn eines griesgrämigen Schneiders und einer gehörlosen Mutter war Altheim vermutlich früh motiviert, sich durch Zeichnungen zu verständigen und auszudrücken. Er flüchtete gerne zu den Tieren in der bäuerlichen Umgebung und zeichnete schon als Kind bevorzugt Pferde. Zum Glück erkannte der Fabrikant Wolf seine Begabung, förderte ihn und ermöglichte ihm ein Studium an der Städelschen. Angebote der Schule für Stipendien in Paris und Italien nahm er kaum wahr, die Fremde lockte ihn nicht. Von den verschiedenen Entwicklungen in der Malerei seiner Zeit blieb er unbeeindruckt. Seine Vorliebe galt früh den realistischen Tierdarstellungen, später lag der Schwerpunkt seiner Motive im bäuerlichen Milieu, auch religiöse Darstellungen kamen dazu. 1897 zog er mit seiner Frau Marie Teichmann nach Eschersheim in die Lindenstraße 5, heute Lindenring. Dort wurden Sohn Franz und Tochter Marie geboren. Im eigenen Anwesen hielt der Maler mehrere Hunde, Esel und zeitweise sogar einen Bären. Der Ring zum Anketten ist heute noch vorhanden. Mit Vorliebe ritt er auf seinem Esel oder Maultier durch den Ort, auch nach Frankfurt, oft stattete er das Tier auffällig mit Strohhut aus und sich selbst mit geladenem Colt. Es soll auch vorgekommen sein, dass er bis zur Theke ritt. Mit seinen Bildern hatte er in diesen Jahren guten Erfolg, er konnte vom Malen leben. Das könnte ein Grund dafür sein, dass es kaum Altheim-Bilder öffentlich zugänglich zu sehen gibt. Waffen gehörten immer zu seinen besonderen Vorlieben. Er pflegte sie penibel und studierte sie als Modelle. Ohne geladenen Revolver ging er kaum aus dem Haus, er war in Eschersheim berüchtigt deswegen. Im Wirtshaus traf er die einfachen Menschen, die er nach den Anforderungen in der Kunstschule bevorzugt malte. Dort gelang es ihm, künstlerische Studien zu Papier zu bringen. Es entstanden solche und auch Karikaturen zu den Themen Apfelwein, Rauscher, Wein, Bier, Betrunkene. Seine Modelle waren Bauern, Hausierer, Fuhrknechte, Vagabunden und Stromer. Altheims Gesamtwerk besteht aus großen Ölgemälden, kunstvoll realistisch gemalt, ohne volkstümliche Manier, sondern mit persönlichem Bezug und Blick, keiner Mode oder Strömung verpflichtet, oft düster gehalten, zudem aus Zeichnungen und Radierungen. Nach seiner Entfremdung von der Familie und der Scheidung lebte er noch zwei Jahre sehr bescheiden in Rödelheim. Er meldete sich 1914 zum Militär, wurde aber abgewiesen, Dienst im Lazarett probierte er, hielt sie aber nicht aus. Am ersten Weihnachtstag 1914 nahm er sich mit einer Kugel selbst das Leben.…

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    Etat : guter Zustand. Radierung, 1913, auf festem chamoisfarbenem Japan, mit Signatur- (recto) und Nachlaßstempel (verso). 39,4:29,6 cm. - Gering fleckig. Literatur: Klipstein 28b (von c). Von Altheim verworfene Platte; wohl erst nach seinem Tode in ca. 25 Exemplaren von Wetterroth in München gedruckt. Als Sohn eines griesgrämigen Schneiders und einer gehörlosen Mutter war Altheim vermutlich früh motiviert, sich durch Zeichnungen zu verständigen und auszudrücken. Er flüchtete gerne zu den Tieren in der bäuerlichen Umgebung und zeichnete schon als Kind bevorzugt Pferde. Zum Glück erkannte der Fabrikant Wolf seine Begabung, förderte ihn und ermöglichte ihm ein Studium an der Städelschen. Angebote der Schule für Stipendien in Paris und Italien nahm er kaum wahr, die Fremde lockte ihn nicht. Von den verschiedenen Entwicklungen in der Malerei seiner Zeit blieb er unbeeindruckt. Seine Vorliebe galt früh den realistischen Tierdarstellungen, später lag der Schwerpunkt seiner Motive im bäuerlichen Milieu, auch religiöse Darstellungen kamen dazu. 1897 zog er mit seiner Frau Marie Teichmann nach Eschersheim in die Lindenstraße 5, heute Lindenring. Dort wurden Sohn Franz und Tochter Marie geboren. Im eigenen Anwesen hielt der Maler mehrere Hunde, Esel und zeitweise sogar einen Bären. Der Ring zum Anketten ist heute noch vorhanden. Mit Vorliebe ritt er auf seinem Esel oder Maultier durch den Ort, auch nach Frankfurt, oft stattete er das Tier auffällig mit Strohhut aus und sich selbst mit geladenem Colt. Es soll auch vorgekommen sein, dass er bis zur Theke ritt. Mit seinen Bildern hatte er in diesen Jahren guten Erfolg, er konnte vom Malen leben. Das könnte ein Grund dafür sein, dass es kaum Altheim-Bilder öffentlich zugänglich zu sehen gibt. Waffen gehörten immer zu seinen besonderen Vorlieben. Er pflegte sie penibel und studierte sie als Modelle. Ohne geladenen Revolver ging er kaum aus dem Haus, er war in Eschersheim berüchtigt deswegen. Im Wirtshaus traf er die einfachen Menschen, die er nach den Anforderungen in der Kunstschule bevorzugt malte. Dort gelang es ihm, künstlerische Studien zu Papier zu bringen. Es entstanden solche und auch Karikaturen zu den Themen Apfelwein, Rauscher, Wein, Bier, Betrunkene. Seine Modelle waren Bauern, Hausierer, Fuhrknechte, Vagabunden und Stromer. Altheims Gesamtwerk besteht aus großen Ölgemälden, kunstvoll realistisch gemalt, ohne volkstümliche Manier, sondern mit persönlichem Bezug und Blick, keiner Mode oder Strömung verpflichtet, oft düster gehalten, zudem aus Zeichnungen und Radierungen. Nach seiner Entfremdung von der Familie und der Scheidung lebte er noch zwei Jahre sehr bescheiden in Rödelheim. Er meldete sich 1914 zum Militär, wurde aber abgewiesen, Dienst im Lazarett probierte er, hielt sie aber nicht aus. Am ersten Weihnachtstag 1914 nahm er sich mit einer Kugel selbst das Leben.…

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    Etat : guter Zustand. Radierung, 1909, Plattenton, auf aufgewalztem China. 22,5:14,9 cm.- In den vollen Rändern leicht stockfleckig. Literatur: Klipstein 18b. Eines von 24 Exx. Bei dieser Radierung handelt es sich um eine von Altheim verworfene Arbeit, die erst nach seinem Tode geätzt worden ist. Von Altheim selbst stammen nur die beiden Köpfe und ein Teil des Armes des bärtigen Mannes, der Rest der Darstellung wurde von dem Ätzer der Platte, Johann Georg Mohr, Frankfurt am Main, hinzugefügt. Der Druck erfolgte durch H. Wetteroth, München. Als Sohn eines griesgrämigen Schneiders und einer gehörlosen Mutter war Altheim vermutlich früh motiviert, sich durch Zeichnungen zu verständigen und auszudrücken. Er flüchtete gerne zu den Tieren in der bäuerlichen Umgebung und zeichnete schon als Kind bevorzugt Pferde. Zum Glück erkannte der Fabrikant Wolf seine Begabung, förderte ihn und ermöglichte ihm ein Studium an der Städelschen. Angebote der Schule für Stipendien in Paris und Italien nahm er kaum wahr, die Fremde lockte ihn nicht. Von den verschiedenen Entwicklungen in der Malerei seiner Zeit blieb er unbeeindruckt. Seine Vorliebe galt früh den realistischen Tierdarstellungen, später lag der Schwerpunkt seiner Motive im bäuerlichen Milieu, auch religiöse Darstellungen kamen dazu. 1897 zog er mit seiner Frau Marie Teichmann nach Eschersheim in die Lindenstraße 5, heute Lindenring. Dort wurden Sohn Franz und Tochter Marie geboren. Im eigenen Anwesen hielt der Maler mehrere Hunde, Esel und zeitweise sogar einen Bären. Der Ring zum Anketten ist heute noch vorhanden. Mit Vorliebe ritt er auf seinem Esel oder Maultier durch den Ort, auch nach Frankfurt, oft stattete er das Tier auffällig mit Strohhut aus und sich selbst mit geladenem Colt. Es soll auch vorgekommen sein, dass er bis zur Theke ritt. Mit seinen Bildern hatte er in diesen Jahren guten Erfolg, er konnte vom Malen leben. Das könnte ein Grund dafür sein, dass es kaum Altheim-Bilder öffentlich zugänglich zu sehen gibt. Waffen gehörten immer zu seinen besonderen Vorlieben. Er pflegte sie penibel und studierte sie als Modelle. Ohne geladenen Revolver ging er kaum aus dem Haus, er war in Eschersheim berüchtigt deswegen. Im Wirtshaus traf er die einfachen Menschen, die er nach den Anforderungen in der Kunstschule bevorzugt malte. Dort gelang es ihm, künstlerische Studien zu Papier zu bringen. Es entstanden solche und auch Karikaturen zu den Themen Apfelwein, Rauscher, Wein, Bier, Betrunkene. Seine Modelle waren Bauern, Hausierer, Fuhrknechte, Vagabunden und Stromer. Altheims Gesamtwerk besteht aus großen Ölgemälden, kunstvoll realistisch gemalt, ohne volkstümliche Manier, sondern mit persönlichem Bezug und Blick, keiner Mode oder Strömung verpflichtet, oft düster gehalten, zudem aus Zeichnungen und Radierungen. Nach seiner Entfremdung von der Familie und der Scheidung lebte er noch zwei Jahre sehr bescheiden in Rödelheim. Er meldete sich 1914 zum Militär, wurde aber abgewiesen, Dienst im Lazarett probierte er, hielt sie aber nicht aus. Am ersten Weihnachtstag 1914 nahm er sich mit einer Kugel selbst das Leben. …

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    Etat : guter Zustand. Radierung, 1912, auf aufgewalztem braunem China, mit Nachlaß- und Signaturstempel. 24:29,8 cm. - Verso an den Rändern Reste alter Verklebung. Literatur: Klipstein 21 c (von c), brauntoniger Jancke-Druck. Als Sohn eines griesgrämigen Schneiders und einer gehörlosen Mutter war Altheim vermutlich früh motiviert, sich durch Zeichnungen zu verständigen und auszudrücken. Er flüchtete gerne zu den Tieren in der bäuerlichen Umgebung und zeichnete schon als Kind bevorzugt Pferde. Zum Glück erkannte der Fabrikant Wolf seine Begabung, förderte ihn und ermöglichte ihm ein Studium an der Städelschen. Angebote der Schule für Stipendien in Paris und Italien nahm er kaum wahr, die Fremde lockte ihn nicht. Von den verschiedenen Entwicklungen in der Malerei seiner Zeit blieb er unbeeindruckt. Seine Vorliebe galt früh den realistischen Tierdarstellungen, später lag der Schwerpunkt seiner Motive im bäuerlichen Milieu, auch religiöse Darstellungen kamen dazu. 1897 zog er mit seiner Frau Marie Teichmann nach Eschersheim in die Lindenstraße 5, heute Lindenring. Dort wurden Sohn Franz und Tochter Marie geboren. Im eigenen Anwesen hielt der Maler mehrere Hunde, Esel und zeitweise sogar einen Bären. Der Ring zum Anketten ist heute noch vorhanden. Mit Vorliebe ritt er auf seinem Esel oder Maultier durch den Ort, auch nach Frankfurt, oft stattete er das Tier auffällig mit Strohhut aus und sich selbst mit geladenem Colt. Es soll auch vorgekommen sein, dass er bis zur Theke ritt. Mit seinen Bildern hatte er in diesen Jahren guten Erfolg, er konnte vom Malen leben. Das könnte ein Grund dafür sein, dass es kaum Altheim-Bilder öffentlich zugänglich zu sehen gibt. Waffen gehörten immer zu seinen besonderen Vorlieben. Er pflegte sie penibel und studierte sie als Modelle. Ohne geladenen Revolver ging er kaum aus dem Haus, er war in Eschersheim berüchtigt deswegen. Im Wirtshaus traf er die einfachen Menschen, die er nach den Anforderungen in der Kunstschule bevorzugt malte. Dort gelang es ihm, künstlerische Studien zu Papier zu bringen. Es entstanden solche und auch Karikaturen zu den Themen Apfelwein, Rauscher, Wein, Bier, Betrunkene. Seine Modelle waren Bauern, Hausierer, Fuhrknechte, Vagabunden und Stromer. Altheims Gesamtwerk besteht aus großen Ölgemälden, kunstvoll realistisch gemalt, ohne volkstümliche Manier, sondern mit persönlichem Bezug und Blick, keiner Mode oder Strömung verpflichtet, oft düster gehalten, zudem aus Zeichnungen und Radierungen. Nach seiner Entfremdung von der Familie und der Scheidung lebte er noch zwei Jahre sehr bescheiden in Rödelheim. Er meldete sich 1914 zum Militär, wurde aber abgewiesen, Dienst im Lazarett probierte er, hielt sie aber nicht aus. Am ersten Weihnachtstag 1914 nahm er sich mit einer Kugel selbst das Leben.…

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    Etat : guter Zustand. Radierung, mit starkem Plattenton, 1912, auf chamoisfarbenem Kupfperdruckpapier. 26,8:2o,9 cm. Provenienz: Sammlung Helmut Goedeckmeyer, Petterweil. Literatur: Klipstein 19a-b (von c). Lt. handschriftlichen Vermerk verso von Klipstein: Ganz früher Druck". Sehr gut und vollrandig. Als Sohn eines griesgrämigen Schneiders und einer gehörlosen Mutter war Altheim vermutlich früh motiviert, sich durch Zeichnungen zu verständigen und auszudrücken. Er flüchtete gerne zu den Tieren in der bäuerlichen Umgebung und zeichnete schon als Kind bevorzugt Pferde. Zum Glück erkannte der Fabrikant Wolf seine Begabung, förderte ihn und ermöglichte ihm ein Studium an der Städelschen. Angebote der Schule für Stipendien in Paris und Italien nahm er kaum wahr, die Fremde lockte ihn nicht. Von den verschiedenen Entwicklungen in der Malerei seiner Zeit blieb er unbeeindruckt. Seine Vorliebe galt früh den realistischen Tierdarstellungen, später lag der Schwerpunkt seiner Motive im bäuerlichen Milieu, auch religiöse Darstellungen kamen dazu. 1897 zog er mit seiner Frau Marie Teichmann nach Eschersheim in die Lindenstraße 5, heute Lindenring. Dort wurden Sohn Franz und Tochter Marie geboren. Im eigenen Anwesen hielt der Maler mehrere Hunde, Esel und zeitweise sogar einen Bären. Der Ring zum Anketten ist heute noch vorhanden. Mit Vorliebe ritt er auf seinem Esel oder Maultier durch den Ort, auch nach Frankfurt, oft stattete er das Tier auffällig mit Strohhut aus und sich selbst mit geladenem Colt. Es soll auch vorgekommen sein, dass er bis zur Theke ritt. Mit seinen Bildern hatte er in diesen Jahren guten Erfolg, er konnte vom Malen leben. Das könnte ein Grund dafür sein, dass es kaum Altheim-Bilder öffentlich zugänglich zu sehen gibt. Waffen gehörten immer zu seinen besonderen Vorlieben. Er pflegte sie penibel und studierte sie als Modelle. Ohne geladenen Revolver ging er kaum aus dem Haus, er war in Eschersheim berüchtigt deswegen. Im Wirtshaus traf er die einfachen Menschen, die er nach den Anforderungen in der Kunstschule bevorzugt malte. Dort gelang es ihm, künstlerische Studien zu Papier zu bringen. Es entstanden solche und auch Karikaturen zu den Themen Apfelwein, Rauscher, Wein, Bier, Betrunkene. Seine Modelle waren Bauern, Hausierer, Fuhrknechte, Vagabunden und Stromer. Altheims Gesamtwerk besteht aus großen Ölgemälden, kunstvoll realistisch gemalt, ohne volkstümliche Manier, sondern mit persönlichem Bezug und Blick, keiner Mode oder Strömung verpflichtet, oft düster gehalten, zudem aus Zeichnungen und Radierungen. Nach seiner Entfremdung von der Familie und der Scheidung lebte er noch zwei Jahre sehr bescheiden in Rödelheim. Er meldete sich 1914 zum Militär, wurde aber abgewiesen, Dienst im Lazarett probierte er, hielt sie aber nicht aus. Am ersten Weihnachtstag 1914 nahm er sich mit einer Kugel selbst das Leben.…

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    Etat : guter Zustand. Radierung, 1908, mit leichtem Plattenton, auf Kupferdruckpapier. 17,9:23,8 cm. Literatur: Klipstein 9, IIa (von IIc) mit abgerundeten Plattenecken. - Der Titel des Blattes bezieht sich auf eine von Altheim beobachtete kleine Begebenheit: Ein trunkener Bauer stolpert singend die Landstraße entlang: Ach bleib bei mir"; schon der zweite Teil des Verses ist nicht mehr zu hören, denn der Sänger verschwindet stolpernd im Straßengraben. Als Sohn eines griesgrämigen Schneiders und einer gehörlosen Mutter war Altheim vermutlich früh motiviert, sich durch Zeichnungen zu verständigen und auszudrücken. Er flüchtete gerne zu den Tieren in der bäuerlichen Umgebung und zeichnete schon als Kind bevorzugt Pferde. Zum Glück erkannte der Fabrikant Wolf seine Begabung, förderte ihn und ermöglichte ihm ein Studium an der Städelschen. Angebote der Schule für Stipendien in Paris und Italien nahm er kaum wahr, die Fremde lockte ihn nicht. Von den verschiedenen Entwicklungen in der Malerei seiner Zeit blieb er unbeeindruckt. Seine Vorliebe galt früh den realistischen Tierdarstellungen, später lag der Schwerpunkt seiner Motive im bäuerlichen Milieu, auch religiöse Darstellungen kamen dazu. 1897 zog er mit seiner Frau Marie Teichmann nach Eschersheim in die Lindenstraße 5, heute Lindenring. Dort wurden Sohn Franz und Tochter Marie geboren. Im eigenen Anwesen hielt der Maler mehrere Hunde, Esel und zeitweise sogar einen Bären. Der Ring zum Anketten ist heute noch vorhanden. Mit Vorliebe ritt er auf seinem Esel oder Maultier durch den Ort, auch nach Frankfurt, oft stattete er das Tier auffällig mit Strohhut aus und sich selbst mit geladenem Colt. Es soll auch vorgekommen sein, dass er bis zur Theke ritt. Mit seinen Bildern hatte er in diesen Jahren guten Erfolg, er konnte vom Malen leben. Das könnte ein Grund dafür sein, dass es kaum Altheim-Bilder öffentlich zugänglich zu sehen gibt. Waffen gehörten immer zu seinen besonderen Vorlieben. Er pflegte sie penibel und studierte sie als Modelle. Ohne geladenen Revolver ging er kaum aus dem Haus, er war in Eschersheim berüchtigt deswegen. Im Wirtshaus traf er die einfachen Menschen, die er nach den Anforderungen in der Kunstschule bevorzugt malte. Dort gelang es ihm, künstlerische Studien zu Papier zu bringen. Es entstanden solche und auch Karikaturen zu den Themen Apfelwein, Rauscher, Wein, Bier, Betrunkene. Seine Modelle waren Bauern, Hausierer, Fuhrknechte, Vagabunden und Stromer. Altheims Gesamtwerk besteht aus großen Ölgemälden, kunstvoll realistisch gemalt, ohne volkstümliche Manier, sondern mit persönlichem Bezug und Blick, keiner Mode oder Strömung verpflichtet, oft düster gehalten, zudem aus Zeichnungen und Radierungen. Nach seiner Entfremdung von der Familie und der Scheidung lebte er noch zwei Jahre sehr bescheiden in Rödelheim. Er meldete sich 1914 zum Militär, wurde aber abgewiesen, Dienst im Lazarett probierte er, hielt sie aber nicht aus. Am ersten Weihnachtstag 1914 nahm er sich mit einer Kugel selbst das Leben.…

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    Etat : guter Zustand. Radierung, mit Plattenton, 1912, auf aufgewalztem China. 23,8:29,8 cm. Provenienz: Sammlung Helmut Goedeckemeyer, Petterweil. Literatur: Klipstein 21 c (von c), brauntoniger Jancke-Druck, Frankfurt am Main. Als Sohn eines griesgrämigen Schneiders und einer gehörlosen Mutter war Altheim vermutlich früh motiviert, sich durch Zeichnungen zu verständigen und auszudrücken. Er flüchtete gerne zu den Tieren in der bäuerlichen Umgebung und zeichnete schon als Kind bevorzugt Pferde. Zum Glück erkannte der Fabrikant Wolf seine Begabung, förderte ihn und ermöglichte ihm ein Studium an der Städelschen. Angebote der Schule für Stipendien in Paris und Italien nahm er kaum wahr, die Fremde lockte ihn nicht. Von den verschiedenen Entwicklungen in der Malerei seiner Zeit blieb er unbeeindruckt. Seine Vorliebe galt früh den realistischen Tierdarstellungen, später lag der Schwerpunkt seiner Motive im bäuerlichen Milieu, auch religiöse Darstellungen kamen dazu. 1897 zog er mit seiner Frau Marie Teichmann nach Eschersheim in die Lindenstraße 5, heute Lindenring. Dort wurden Sohn Franz und Tochter Marie geboren. Im eigenen Anwesen hielt der Maler mehrere Hunde, Esel und zeitweise sogar einen Bären. Der Ring zum Anketten ist heute noch vorhanden. Mit Vorliebe ritt er auf seinem Esel oder Maultier durch den Ort, auch nach Frankfurt, oft stattete er das Tier auffällig mit Strohhut aus und sich selbst mit geladenem Colt. Es soll auch vorgekommen sein, dass er bis zur Theke ritt. Mit seinen Bildern hatte er in diesen Jahren guten Erfolg, er konnte vom Malen leben. Das könnte ein Grund dafür sein, dass es kaum Altheim-Bilder öffentlich zugänglich zu sehen gibt. Waffen gehörten immer zu seinen besonderen Vorlieben. Er pflegte sie penibel und studierte sie als Modelle. Ohne geladenen Revolver ging er kaum aus dem Haus, er war in Eschersheim berüchtigt deswegen. Im Wirtshaus traf er die einfachen Menschen, die er nach den Anforderungen in der Kunstschule bevorzugt malte. Dort gelang es ihm, künstlerische Studien zu Papier zu bringen. Es entstanden solche und auch Karikaturen zu den Themen Apfelwein, Rauscher, Wein, Bier, Betrunkene. Seine Modelle waren Bauern, Hausierer, Fuhrknechte, Vagabunden und Stromer. Altheims Gesamtwerk besteht aus großen Ölgemälden, kunstvoll realistisch gemalt, ohne volkstümliche Manier, sondern mit persönlichem Bezug und Blick, keiner Mode oder Strömung verpflichtet, oft düster gehalten, zudem aus Zeichnungen und Radierungen. Nach seiner Entfremdung von der Familie und der Scheidung lebte er noch zwei Jahre sehr bescheiden in Rödelheim. Er meldete sich 1914 zum Militär, wurde aber abgewiesen, Dienst im Lazarett probierte er, hielt sie aber nicht aus. Am ersten Weihnachtstag 1914 nahm er sich mit einer Kugel selbst das Leben.…

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    Etat : guter Zustand. Radierung, 1909, gedruckt in dunklem Braun, auf cremefarbenem Japan, signiert. 21:26,8 cm. Literatur: Klipstein 11, IIIa (von IIIc).). Ausgezeichneter Druck mit viel Grat. Als Sohn eines griesgrämigen Schneiders und einer gehörlosen Mutter war Altheim vermutlich früh motiviert, sich durch Zeichnungen zu verständigen und auszudrücken. Er flüchtete gerne zu den Tieren in der bäuerlichen Umgebung und zeichnete schon als Kind bevorzugt Pferde. Zum Glück erkannte der Fabrikant Wolf seine Begabung, förderte ihn und ermöglichte ihm ein Studium an der Städelschen. Angebote der Schule für Stipendien in Paris und Italien nahm er kaum wahr, die Fremde lockte ihn nicht. Von den verschiedenen Entwicklungen in der Malerei seiner Zeit blieb er unbeeindruckt. Seine Vorliebe galt früh den realistischen Tierdarstellungen, später lag der Schwerpunkt seiner Motive im bäuerlichen Milieu, auch religiöse Darstellungen kamen dazu. 1897 zog er mit seiner Frau Marie Teichmann nach Eschersheim in die Lindenstraße 5, heute Lindenring. Dort wurden Sohn Franz und Tochter Marie geboren. Im eigenen Anwesen hielt der Maler mehrere Hunde, Esel und zeitweise sogar einen Bären. Der Ring zum Anketten ist heute noch vorhanden. Mit Vorliebe ritt er auf seinem Esel oder Maultier durch den Ort, auch nach Frankfurt, oft stattete er das Tier auffällig mit Strohhut aus und sich selbst mit geladenem Colt. Es soll auch vorgekommen sein, dass er bis zur Theke ritt. Mit seinen Bildern hatte er in diesen Jahren guten Erfolg, er konnte vom Malen leben. Das könnte ein Grund dafür sein, dass es kaum Altheim-Bilder öffentlich zugänglich zu sehen gibt. Waffen gehörten immer zu seinen besonderen Vorlieben. Er pflegte sie penibel und studierte sie als Modelle. Ohne geladenen Revolver ging er kaum aus dem Haus, er war in Eschersheim berüchtigt deswegen. Im Wirtshaus traf er die einfachen Menschen, die er nach den Anforderungen in der Kunstschule bevorzugt malte. Dort gelang es ihm, künstlerische Studien zu Papier zu bringen. Es entstanden solche und auch Karikaturen zu den Themen Apfelwein, Rauscher, Wein, Bier, Betrunkene. Seine Modelle waren Bauern, Hausierer, Fuhrknechte, Vagabunden und Stromer. Altheims Gesamtwerk besteht aus großen Ölgemälden, kunstvoll realistisch gemalt, ohne volkstümliche Manier, sondern mit persönlichem Bezug und Blick, keiner Mode oder Strömung verpflichtet, oft düster gehalten, zudem aus Zeichnungen und Radierungen. Nach seiner Entfremdung von der Familie und der Scheidung lebte er noch zwei Jahre sehr bescheiden in Rödelheim. Er meldete sich 1914 zum Militär, wurde aber abgewiesen, Dienst im Lazarett probierte er, hielt sie aber nicht aus. Am ersten Weihnachtstag 1914 nahm er sich mit einer Kugel selbst das Leben. …