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  • Image du vendeur pour Operación Silencio : Chile nach Salvador Allende mis en vente par AnimaLeser*Antiquariat

    Hg.: Heynowski und Scheumann, Fotos: Peter Hellmich

    Edité par Verlag der Nation Berlin (DDR), 1974

    Vendeur : AnimaLeser*Antiquariat, Leipzig, Allemagne

    Évaluation du vendeur 5 sur 5 étoiles Evaluation 5 étoiles, En savoir plus sur les évaluations des vendeurs

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    EUR 80

    Expédition à EUR 27
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    Quantité disponible : 1 disponible(s)

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    Hardcover. Etat : Sehr gut. 2. Auflage. Sehr gutes Exemplar der 2. Auflage, Hardcover, Kanten mit leichtem Farbabrieb, 239 Seiten in fester Bindung, 1 Seite eingangs mit nur 1 Zitat von Pablo Neruda mit Einriss, ca. 4,5 cm, Text nicht davon betroffen, keine Textanstreichungen, Einträge, weiteren Beschädigungen oder Verschmutzungen, nur noch minimale, kaum sichtbare Gebrauchsspuren, daher sehr gut als antiquarisches Geschenkbuch geeignet, viele Schwarz-Weiß-Abbildungen enthalten. »Die vorliegenden Einblicke in das faschistisch beherrschte Chile sind so eindeutig, dass sie nur ergänzt, kaum aber vertieft werden könnten. Dabei steht das Bild der illegalen Kamera neben den bemühten Selbstzeugnissen der Militärjunta (.)« (Coverzitat) Näheres siehe Fotos. Bitte um Vorkasse bei Angeboten (Buchpreis + Versandkosten) über 15 Euro, vielen Dank! Versand mit Sendungsverfolgung. Die angezeigten Portokosten ins Ausland werden den jeweiligen aktuellen Versandpreisen je nach Gewicht der Sendung angepasst.

  • EUR 12

    Expédition à EUR 105
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    kart. 29 x 21. Etat : Gut. Originalausgabe. 109 S., Abb. Interview und Kurzinhalt mehrsprachig: deutsch, russisch, englisch, französisch. Montagebuch deutsch und englisch; 200740722 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 320.

  • Heynowski Scheumann und Peter Hellmich:

    Langue: allemand

    Edité par Studio H & S, 1977

    Vendeur : ralfs-buecherkiste, Herzfelde, MOL, Allemagne

    Évaluation du vendeur 5 sur 5 étoiles Evaluation 5 étoiles, En savoir plus sur les évaluations des vendeurs

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    EUR 12

    Expédition à EUR 105
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    Quantité disponible : 2 disponible(s)

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    Klammerheftung 29 x 21. Etat : Gut. 65 S. Abb. Mehrsprachig: deutsch, vietnamesisch, russisch, englisch, französisch, spanisch; Mit Gebrauchsspuren 200740729 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 210.

  • Heynowski, Walter, Gerhard Scheumann und Peter Hellmich

    Langue: allemand

    Edité par Berlin : Verl. der Nation, 1967

    Vendeur : Schürmann und Kiewning GbR, Naumburg, Allemagne

    Évaluation du vendeur 5 sur 5 étoiles Evaluation 5 étoiles, En savoir plus sur les évaluations des vendeurs

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    EUR 232,95

    Expédition à EUR 60
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    Lw. Etat : Gut. 271 S. : Abb. mit Text, 1 Titelbild ; gr. 8 ohne Schutzumschlag, Besitzvermerk im Vorsatz. Das Projekt war ein Ost-West-Gemeinschaftswerk: die beiden DDR-Journalisten und Regisseure Heynowski und Scheumann taten sich mit dem BDR-Kameramann Peter Hellmich zusammen, um den Hauptakteur eines postkolonialen Skandals' vor der Kamera zur Schau und bloßzustellen. Der Name des Protagonisten: Siegfried Müller (1920-1983). Ort der Handlung: ein improvisiertes Studio in München. Zeit: 10.11.1965. Zu diesem Zeitpunkt war Müller längst pressenotorisch: bereits 1964 hatten der 'Stern' und andere westdeutsche Zeitungen über die Aktivitäten deutscher Söldner im Kongokrieg berichtet. U. a. der 'Stern'-Reporter Gerd Heidemann ( der spätere 'Entdecker' der gefälschten Hitler-Tagebücher ) war zweimal in Kongo vor Ort und fotografierte und dokumentierte. Der deutsche Offizier einer Söldnereinheit fiel durch seine Dekoration mit einem eisernen Kreuz auf und hatte Nachrichtenwert. Im übrigen auch die Präsenz eines kriegsbegleitenden Katholischen Missionars: Adolf Martin Bormann - Sohn des Leiters der Partei-Kanzlei der NSDAP. Müller war bei Kriegsende als verwundeter Oberfähnrich in amerikanische Gefangenschaft geraten, diente nach seiner Entlassung zwischen 1948 und 1956 als Offizier in den sogenannten Amerikanischen Dienstgruppen (Labor Service Units). Danach war er im 'Amt Blank' beschäftigt: bei der 'Dienststelle des Bevollmächtigten des Bundeskanzlers für die mit der Vermehrung der alliierten Truppen zusammenhängenden Fragen'. Sein Spezialgebiet: Panzerabwehrwaffen. Zugleich war er Mitglied in der 'Gesellschaft für Wehrkunde' (GfW), die 1951 durch den CIA gegründet und ausgestattet und ab 1953 als eingetragener Verein durch Industrie und das Amt Blank finanziert worden war - mit einem spannenden Führungsduo im Vorstand: dem Beteiligten an der Widerstandsaktion des 20. Juli 1944, Ewald-Heinrich von Kleist-Schmenzin, und dem ehemaligen Waffen-SS-General Felix Steiner, einem folgenlos überführten Befehlsgeber von Kriegsverbrechen. In den Jahren 1964 und 1965 diente Müller dann als Söldner im 5. Kommando von Mike Hoare - einem irischen Honorarsoldaten. Ihn hatte Katangas Sezessionist Moïse Tschombé angeheuert, um den Aufstand der Lumumba treuen Simbas niederzuschlagen. Und seine dortigen Aktivtäten interessierte das Ost-West-Trio bei seiner Münchener Interview-Inszenierung. Ein uniformierter Müller präsentierte sich samt Ritter- und dessen Hakenkreuz und lieferte dank Pernod-Ausschank auf bestens vorbereitete Stichworte die gewünschten politisch anstößigen Antworten. Er hatte es mit Profis zu tun: der Interviewer Hellmich hatte 1957 gemeinsam mit den DDR-Dokumentarfilmern Annelie und Andrew Thorndike den im Polen wegen Massenmord gesuchten Heinz Reinefarth als Bürgermeister von Westerland/Sylt bei seiner Enttarnung gefilmt - Urlaub auf Sylt'. Der Filmemacher Heynowski hatte bereits seinen Film Kommando 52' im Kasten: hier war er - gemeinsam mit dem Kameramann Hellmich - im Kongo unterwegs und interviewte beteiligte Berufstäter: sie mordeten und brandschatzten für durchschnittlich 2.200 D-Mark monatlich im Verbund mit den Soldaten des erklärten Moise Tschombé und erzählten im sachlich-emotionslosen Ton einer Selbstverständlichkeit, dass Plünderungen der Besiegten offiziell erlaubt sind. Das Müller-Interview wurde medial dreifach genutzt. Zunächst per TV: der mit Standfotos aus dem Kongo und an einer Stelle mit einer passenden Geräuschkulisse (aus Heynowskis Film "Kommando 52") montierte 62minütige Film zum Thema Krieg in Afrika' lief am 09. 02.1966 im Fernsehen der DDR. Gleichzeitig erschien eine dreiteilige Reportage in der Neuen Berliner Illustrierten (NBI). Der Film erhielt beim Leipziger Dokumentarfilmfest diverse Auszeichnungen. In Westdeutschland war die Dokumentation nie zu sehen. Dann per Buch: im gleichen Jahr 1966 erschien der Band "Der lachende Mann - Bekenntnisse eines Mörders",der neben dem vollständigen Text des Interviews eine Schilderung der Vorgeschichte und der gerichtlichen Auseinandersetzung danach präsentierte. Thomas Wiegand beschreibt in seiner fotokritik'-Rezension die suggestiven Mittel, mit denen der Macher des Buches, Hans-Joachim Schauß, darüber hinaus für politische Stimmung sorgte: zur Illustration eine Sequenz von ganzseitigen Porträtfotos aus der Studiosituation mit Müller, die von einem Block aus drei Bildern vom Geschehen im Kongo durchbrochen wird, der letzte Schnappschuß jener Sequenz zeigt dann formatfüllend nur noch den lächelnden Mund Müllers. Und das letzte Foto im Buch ist in Farbe: Müller Freizeitdress mit seinem Hund vor seinem Haus in Südafrika. Stimmungsmachend war war auch die Abbildung auf der Rückseite des Umschlages: Müller zivil in Anzug und Krawatte, aus Froschperspektive gesehen, lässig ein Glas in der rechten Hand haltend. Und zum Schluß ein zweites Buch: 1967 erschien das von Wolfgang Geisler gestaltete Buch "Kannibalen" wiederum im Verlag der Nation und in einer relativ hohen Auflage von 13000 Exemplaren. Der Klappentext schärft ein, wie das Folgende wahrzunehmen ist: "Heynowski & Scheumann legen hier einen in seiner Art einmaligen Bilddokumentarband vor, der von Massenmördern fotografiert wurde. Von modernen Kannibalen, die so zivilisiert sind, daß sie ihre geschundenen Opfer nicht mehr selbst verzehren. Von abendländischen Kannibalen, die im Namen westlicher Freiheit und christlicher Kultur ganze Völker abschlachten. Von poetischen Kannibalen, die sich Fotoalben zur Selbstbespiegelung anlegen und Beethoven-Sonaten lieben. Es entstand ein abendländisches Poesiealbum?, bei dessen Anblick man keine Muße für Poesie mehr findet. Mit Bildern aus dem heißen Kongo, bei denen man friert. Ein Tatsachenbuch, das man für eine Wahnvorstellung halten möchte und das doch wahr ist." Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 900.