Markus sicheneder (3 résultats)
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Softcover. Etat : neu. 1. Auflage. BOETHIANA - Forschungsergebnisse zur Philosophie, Band 156 100 pages. Die transzendentale Deduktion der Kategorien gilt als Herzstück der Kantischen Transzendentalphilosophie. Sie faszinierte schon zu Kants Lebzeiten Zeitgenossen und Kritiker. In den 1960er Jahren, sind es die Auseinandersetzungen mit den englischen Autoren Peter F. Strawson und Jonathan Bennett und ihren Standardwerken "The Bounds of Sense" (1966) und " Kant"s Analytic" (1966), die die Diskussion und die Entwicklung einer ganzen Generation der 'Philosophischen-Moderne" prägten und dominierten. Auch in den 80er Jahren fokussierte sich die Gegenwartsphilosophie erneut auf das Deduktion-Kapitel. Es erscheint daher lohnenswert, sich noch einmal mit den verschiedenen Schwerpunkten ihrer Argumentationen auseinanderzusetzen und die Ideen der Autoren Revue passieren zu lassen. Dabei zeigt sich, wie grundlegend und zeitlos Kant und seine Denkart bis heute anzusehen sind. Er wirkt zum einen als konkreter Leitfaden eines Transzendentalphilosophischen Argumentierens wie auch als klare Abgrenzung, die nicht nur zur Negierung, sondern zu einer Art Neuorientierung philosophischer Argumente geführt hat. Die 'modernen" Autoren sind in dieser Hinsicht alle ihre eigenen Wege gegangen unter dem Leitgedanken, wie Erkenntnis und Wahrheit in Sprache zu bringen sind. Ihre Interpretationen wurden zur Grundlage von vielfältigen Varianten und Theoremen, die sich in der Sprachanalytik und Ontologie verselbstständigt haben. Kant ist damit immer noch aktuell, - ja man kann sagen, in der Auseinandersetzung mit ihm, noch am Werk. Trotz des durch die Moderne entstandenen Autoritätsverlustes der Philosophie, durch die Spezifizierung ihrer Fachgebiete und der Technisierung des Denkens überhaupt, kann sich niemand dem konstruierenden Ich des Kantischen Denkens entziehen. Ein Beispiel sind hierfür die Werke von P.F. Strawson ("The Bound of Sense" 1966), die mit Hilfe von Thomas Grundmanns Dissertation "Analytische Transzendentalphilosophie" von 1992, sowie die Werke Jonathan Bennetts ("Kant"s Analytic", 1966), die mit Hilfe der Dissertation Reinhold Aschenbergs, "Sprachanalyse und Transzendentalphilosophie" (1981), interpretativ vorgestellt werden. Den Schlusspunkt bilden die Ãberlegungen Wolfgang Beckers in "Selbstbewusstsein und Erfahrung", 1984, und Dieter Henrichs in "Identität und Objektivität" von 1976.…

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Softcover. Etat : neu. 1. Auflage. BOETHIANA - Forschungsergebnisse zur Philosophie, Band 109 142 pages. Heideggers Bezug zu Kant wurde in der neueren Kant-Forschung allenfalls als interessante und lohnenswerte Ergänzung angesehen. Die Interpretationslinie von der griechischen Philosophie über die Phänomenologie Husserls zur Heideggerschen Fundamentalontologie ist Standard zur Einführung in seine Denkart und stellt den bekanntesten wissenschaftlichen ErschlieÃungsweg dar. Doch beherbergen Heideggers Kant-Interpretationen viel mehr. Sie sind nach meiner Meinung der Schlüssel zu einem vollständigeren Verständnis des Hauptwerkes "Sein und Zeit". Um diese These zu fundieren, bin ich dem 'Weltwissenschaftlichen' Grundverständnis von Karl Jaspers konstitutiver Existenzphilosophie gefolgt. Aus ihrer Perspektive ist die Vernunft eingebettet in eine umfassende geistesgeschichtliche Denkart, wobei "Kants Philosophie der Erkenntnis" als die bestimmenste und schà pferischste Quelle beider Denker anzusehen ist. Mit ihrer Hilfe ist es mir gelungen den Vorwurf einer mangelnden Vollständigkeit von 'Sein und Zeit' zu entkräften. Dieser Vorwurf gegenüber Heidegger resultierte aus dem nicht verà ffentlichten dritten Abschnitt seines Werkes, sowie auf seiner spätphilosophischen "Kehre", die ihm den "Patchwork" Vorwurf einbrachte. (Hinzu kamen biographische Erklärungen, wie die des Zeitdruckes unter dem er sein Werk fertig stellte). Der Leser wird mir folgen kà nnen, dass diese Kritik nicht aufrecht zu halten ist.…