Walch joh e i (1 résultats)
- Couverture rigide
- Édition originale
Vendeur : Antiquariat Ulrich Engel, Stuttgart, AllemagneAntiquariat Ulrich Engel
Contacter le vendeurVendeur avec une évaluation de 5 étoilesEtat: Occasion
EUR 1 600,00
EUR 70,00 expéditionExpédition depuis Allemagne vers Etats-UnisQuantité disponible : 1 disponible
Ajouter au panier2 Teile in 1 Band. Gebauer, Halle 1762-1764. 36, 140 S., 4 Bl., 16, 172 S. mit 24 Kupfertafeln. Marmor. Lederband d. Zeit mit Rückensch. u. Rückenvergold. Etwas berieben, mit einigen Wurmspuren, am Rücken stärker, Buchblock nach Titel etwas locker. Kaum gebräunt, Text u. Tafeln durchgehend gering wasserrandig in der unteren Ecke, erste u. letzte Bl. mit Wurmspuren im Bundsteg, 5 Tafeln mit kl. Braunfleck.Vorderer Spiegel mit gest. Exlibris von Reichsgraf Johann Sigmund Rudolph von Abensperg und Traun (1728-1791). Vorderes freies Vorsatzpapier mit seinem handschriftl. Besitzvermerk, Titel wohl mit seinem Monogrammstempel. Erste Ausgabe. Poggendorff II, 1244. Bedeutendes paläontologisches Werk. Selten. Nachdem bereits Moro, Buffon u. a. die Sintflut als geologisches Ereignis abgelehnt haben, spricht sich J. E. I. Walch seit 1762 mehrfach gegen die Interpretation der Fossilien als Zeugnis der Sintflut aus. Sie sind vielmehr Zeugnisse einer ehemaligen Meeresbedeckung des Landes. Zugleich publiziert er bist 1764 eine exakte Systematik der Steine und Fossilien." (Schlote 292). In der späteren Zeit, zumal seit 1760, wendet sich W. aber noch einem anderen Gebiete zu, für welches die Neigung in ihm schon in Florenz durch das berühmte Naturaliencabinet des Ritters Baillou geweckt worden sein soll, und auf welchem er wohl noch größeres geleistet hat als auf jenem, indem hier seine organisatorische Begabung in vollstem Maße zur Geltung kam, der Naturwissenschaft, vor allem der Mineralogie und Paläontologie. Die eigenen Sammlungen, zu deren Beschaffung ihm seine ausgedehnten Verbindungen von großem Nutzen waren und auf deren Ordnung er einen großen Theil seiner Zeit verwendete, waren seiner Zeit wegen ihrer Vollständigkeit und der Kettenfolge der Körper in natürlicher Ordnung" berühmt und verschafften ihm den Besuch vieler hochgestellten Personen. Sie bilden den Grundstock der jetzigen Jenenser Universitätssammlungen. Zwei Werke sind vor allem hier zu nennen. Das Steinreich systematisch entworfen" Halle 1761, 1764 (ursprünglich 3 Theile geplant, der 3., der eine lithographische Bibliothek enthalten sollte, ist jedoch nicht erschienen), woran die nach dem Vorgange des Wittenberger Titius gehandhabte Classification nach äußeren in die Augen fallenden Merkmalen im Gegensatz zur chemischen Analyse von Zeitgenossen gerühmt wird." (ADB).…